Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
906
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aOß UVI''—liVM. Nr. 2111 -2115.

BYI

2111. Bernard Vaillant, Male* und Küpferrteeb.«!' 1 , geb. zu Lille1(127, gest. 1674. Bekannt durch schöne Bildnisse In

()<il uml srliwnr/iT Kreide, unil durch Kupferstichenach solchon , arbeitete er mich Platten naoh delWeise dos Prinzen Rupert von der Pfalz, oder inder sogenannten schwarzen Manier uns. Wir haben im Künstler«licxicon \|\. s. 2!).') zehn Blätter von seiner Hand verzeichnet, weichtmeistens den Namen des Meisters tragen« Das Schabblatt mit obigenInitialen stellt einen Mann und eine Frau vor, wie sie sieh in das,Ohr reden. 11. 4 /. 10 L. l!r. 3 '/,. 9 L.

Die^ Schabblätter dieses Meisters gehören zu den Seltenheiten.Sie sind sehr gut gearbeitet und von grosser Wirkung. Vaillant lebtein der Periode der Brandung dieser Kunst!

2112 Thomas Bewick, der berühmte englisch« Foraschneider,

_ Ober welchen wir unter 1!. No. I5<2 ausführlich gehandelt haben,

" kürzte zuweilen seinen Ni ..... m in der angegebenen Weise ab,

wie auf etlichen Blattern in TM iieuuiies of th$ Crtätfön. — {,oiido*

1 7 .</.'{ , 12.

2113. Baron von Leiser soll nach der gefälligen Mittheilung desjj . r ,o'i 9 Herrn .1. A. Borner zwei grosse Blätter lithographirt

R / Indien, wo\on dal eine den Kunstreiter Mr. Baptist«

H.vLi — a i s Wilden auf der Croupe des Pferdes, das ander«den Kunstreiter C/alpestri vorstellt, wie er auf zwei galoppirendenPferden reitet.

2114 Carl Bennewitz von Löfen, Landschaftsmaler in Berlin,

Dachte seine Studien an der Akademie daselbst,dann Beigen durch Deutschland,lottland. Aul* der Kunstausstellungdi nia.ii von ihm eine Landschaftinii. Wasserfall, welch'« nach der Beurthcilung im deutschen Kunst-bla.n einen Künstler von grösser Begabung verräth. Man fand nur

das Qotorit etwas monoton, hu Lokale des Kunsfvereins zu München

sahen wir 1853 eine grosse Landschaft, welche in jeder Hinsicht einentüchtigen Meister der neuen Schule beurkundet. Dieses Gemälde Istmit ll. v. /,. bezeichnet, und dem Vernehmen nach soll der Künstlerauch andere Bilder auf solche Weise signirt haben. Aul' der grossenKunstausstellung in München 1864 iahen wir eine schottische Land-schaft, und dann ein Gemälde, zu welchem llennewilz von Löfen dasMotiv aus Tyrol enlnabm. Auch diese Bilder landen Beifall.

2115. Etienne Bourgevin Vialart, Comte de Saint-Morys, Kunst-

. . liebliaber, geb. zu Paris 1772, gest.

) v | 'x. 1817. Der Sohn eines Conseiller <le

'jJ TU Im'ÖOn, rjil'j ]; ^ramle (lliaiubre, suebl,. er zur, . ' I ' *» Zeit der Revolution In England Zu-

/") 9 /VI f. / Z/'V) Bucht, und radirte da eine bedeutend«J c/~s -yyv.-s^utjtyiStJj Anzahl von Blättern nach Zeichnungen

grosser Meister, welche er glücklichiinitirte. Die Zahl seiner Platten bediel' sieb auf 175, von welcheneinzelne Abdruck« eNisliren. In ein Werk vereiniget sind sie aber

auf 96 grosse üogen abgedruckt, welche unter folgendem Titel er-schienen': Ditegni oTigin&li dVecaWenH Pittort imisi cd Imitati »<«((' lorograndezza e collorc. ♦ Parte. London (794, gr. fol.

Dieses Imitat ionswork ist sehr Selten. Die lilättcr tragen meistdas Zeichen des Comte de Saint-Morys.

_ Dachte seine Sfui

(7\ / U und unternahm d

/ l v / / l'Inglaud und Seim

iJUV.c<-s. j H Berlin 1853 sa!