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BN-BO. Nr. 1979—1982. 853
vor, öfter der Bilchstabc N mit einem Nagel. Der Künstler starb zuFrankfurt 1804 im 75. Jahre. Im Künstler-Lexicon, sowie in anderen Wer-ken und Catalogen ist die Lebenszeit desselben nicht richtig angegeben.
1979. J. Baugin. Kupferstecher, wahrscheinlich ein Franzose von[ Geburt, welcher um 1640 im Haag arbeitete. Er stach für fol-
' "■ gendes Werk: Tableau de Vhisloire des I'rinces et Principauli;fOrange etc. A la Ilaye, Theod. Maire MDCXL , fol. Das gegebeneZeichen steht auf einem mittelmässigen Blatte mit der Schrift: l.esArenes d'Orange de conslruction llomaine. Auf einem zweiten Blatte:"ataille gaitjnee par C. Hnrius contre les Ambrons et Thenons, fügt sichan das Monogramm der Name ,, augin, f."
1980. Jeremias Bock, oder ein unbekannter Kupferstecher,welcher nach Brulliot I. No. 1084 gegenseitige Copien nachStichen des Georg I'cncz gefertiget hat. Der genannte Schrift-steller nennt eine solche mit Thamyris, wie sie das Haupt
. des Cyrus in einen mit Blut gefüllten Schlauch steckt. Linksoben hangt das Täf eichen am Baume. II. 4 Z. 2 L. Br. 2 Z. 10 L.Der Künstler scheint in der zweiten Hälfte dos 16. Jahrhunderts ge-lebt zu haben. Unter den Buchstaben Bo führen wir einen Kupfer-Becher Namens Jeremias Bock ein, welcher auch der Träger diesesZeichens seyn könnte.
1981. Unbekannter Maler oder Bildhauer, welcher um 1505—1520BO. __ i" Italien lebte. Er kam mit Goldschmieden oder Medail-leuren in Berührung, wenn er nicht selbst dje Miniatur-Plastik geübt hat. Die gegebene Abbreviatur findet man auf einersehr schönen Bildnissmedaille ohne Datum, welche aber in die Zeit von1505—1520 fällt. Eine längliche Tafel enthält das Geheimniss desKünstlers, in welches wir aber nicht eindringen können. Es gelingtvielleicht einem glücklicheren Forscher, wenn wir es hier mit jenenBuchstaben ausdrücken, welche im Täfclchen stehen : g F P H F F £Unter BO. IN. ist wohl der Zeichner, oder der Modelleur zu ver-gehen, so dass man Invenit oder Intaglio lesen kann. Die Buchstaben''I'IIFF könnten aber ebenfalls den Medailleur, wenn nicht den Dcdi-cator, andeuten. Die Buchstaben FF sind öfters Fieri Fecit zu lesen,"amen beizubringen unterlassen wir, da uns alle weiteren Anhalts-Punkte fehlen. Unter A. BO. haben wir aber ebenfalls auf eine Me-daille aufmerksam gemacht, und es wäre möglich, dass es sich um einProdukt der einen und derselben Werkstättc handle.
1982. Jeremias Bock, Kupferstecher von Hirschberg in Schlesien,Bo S °U nach Brulliot II. No. 272 durch diese Buchstaben seinen Na-men angedeutet haben. Der genannte Schriftsteller beschreibt ein
radirtes Blatt, welches Christus am Kreuze mit Maria und Johannesv °rstellt. In der Ferne sieht man Jerusalem und das Volk, und linksu «ten stehen die Buchstaben Bo, welche leicht übersehen werden, gr. 4w Bartsch P. gr. IX. p. 598 beschreibt einen Kupferstich mit dem^am Cn dßg Jeremias Bock. Er gibt das Brustbild des Kaisers Ru-j?°'ph II. in einem Ovale, welches in Mitte einer viereckigen Ein-fassung erscheint. Letztere ist mit acht Rundbildern geziert, woruntersechs emblematische Darstellungen enthalten. Links in halber Höhebemerkt man die Büste des Heilandes, und rechts das Lamm Gottes.Unten steht: M. Jeremias Hock Uirschbergensis Siksius faeiebat 4 Calcnd.Aprilis. Anno 1S9B. H. 14 Z. 8 L. Br. 11 Z. 5 L.,. Dieses Blatt ist nach Bartsch in Zeichnung und Stich mittclmässig."Hilliot bemerkt aber nicht, ob die erwähnte Radirung ebenfalls nurzu «i Mittelgute gehört j der Vergleich beider Blätter war ihm wahr-
"onogrammlsten. 59