BERN — BET. Nr. 1804 — 1808. 783
1804 ßmmrA« Pirtnr •' enor Mcister > welcher um 1477 zu«»vi. nernaram nctor, Veiu , dig lnit dem ge i e hrten Buch-drucker Erhard Ratdolt von Augsburg in Berührung kam, kann mitdem oben erwähnten Bcrnardinus Pictoricus aus Perugia nicht EinePerson seyn. Es wäre auch gewagt, ihn mit dem vorhergehenden Ber-nardus zu identiticiren, da jeder Beweis fehlt. Wir haben über Bemar-dus Pictor unter dem Buchstaben . 6. No. 1613 S. 714 gehandelt.
1805. Bernardo Cervl, Maler von Modena, war Schüler von GuidoHern™ Cor ^ C11 '' on ^ besass nach der eigenen Aussage des Mei-
' sters ein ausgezeichnetes Talent. So berichtet wenig-en et F. stens Lanzi, welcher auch auf Cervi's Gemälde im Dome/ fi'lR 7M Modena ,n, d i" anderen Kirchen der Stadt aufmerk-°^°- «am macht. Der Künstler starb 1630 an der Pest injungen Jahren. Obige Bezeichnung trägt eine seltene Radirung desMeisters, welche das Lob eines tüchtigen Zeichners rechtfertiget.
St. Sebastian am Baume, von Irene und zwei anderen Frauen um-sehen. Links bindet eine der Frauen dessen rechten Ann vom Baumeloa, und die andere zieht rechts den Pfeil aus seiner Schulter. Diedritte Frau sitzt links weinend auf dem Boden. Rechts unten beimlinken Fusse des Heiligen bemerkt man die Namensabkürzung. II.10 Z. 4 L. Br. 8 Z.
1806. Bertholet Flemalle. auch Klcmacl genannt, wurde 1614Jh'rlholet Pinrit /M Lüttich geboren, und von Gerhard Douffet inW»w i ■ ■ u der Malerei unterrichtet. Er hielt sich längereneriolc pinxit. Zeit in Itali( , n auf) i, 0S(in( i ( . rs in Florenz, blieb
ftbor von dem Einflüsse der dortigen Schule ziemlich ferne. DagegenJJ'it'ktc in Paris Philipp de Champagne auf seine Knnstweise ein. SeineWerke sind zahlreich, besonders in Frankreich, indem Bertholet Pro-zessor an der Akademie in Paris war. Auf mehreren Bildern dürfte«er Name Bertholet stehen, da auch Kupferstiche auf solche Weisebezeichnet sind. Wir nennen das Bildniss des Erzbischofs MaximilianHeinrich von Cöln, gestochen von P. van Schuppen, das Bild des hl.Bruno, gestochen von M. Natalis, und jenes des Infanten von Spanien"ü Pferd, geführt von Herkules Und Minerva, gestochen von C. Galle,a Ue in gr. fol. — Bertholet starb 1675.
1807. Best, Hotelin et ü'± ist die Firma eines xylographischent . Ateliers, in welchem zu Paris mit grösster-"EST H- 8i C K Thätigkeit gearbeitet wird. Der Haupt-Unter-nehme ; st d cr Formschneider Best, welcher von jeher Gehülfen hatte.j»n solcher deutete durch den Buchstaben H seinen Namen an, näm-hch Hotelin. Früher arbeiteten Lcloir und Andrew mit ihm, wie wirunter dem Monogramm A B L No. 228 nachgewiesen haben. Unterletzterem Zeichen sind auch mehrere Werke aufgezählt, welche ausder Anstalt hervorgingen.
1808. Alexander Beton fand unter dem Monogramme AB No. 138bei f f e eine ausführliche Stelle, und wir haben auf jeneHein r irri Kupferstiche hingewiesen, welche in Frage stehen.
\c lbV7. I)ie Abbreviatur des Namens kommt auf Blätternnach Primaticcio vor, angezeigt von Robert-Duinesnil Peintre-graveuryancais VIII. p. 241 No. 68 — 75. Sie erschienen als Folge unterd e n» Titel: Trophees d'instrumenta de Musujue. d'oulils et ustensüs de««//irend arts et metiers en usage en France au milieu du XV siede.{Jie Abbreviatur Bot. oder Hott. In., welche überdies noch beigefügt ist,bezieht sich auf F. Primaticcio.