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1 (1858) A - CF
Entstehung
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772
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772 BDW-BE. Nr. 1776 — 1780.

1776. Pierre Woeiriot de Bonzey, auch Petrus Woeirotus Bo-+ zaeus genannt, bediente sich auf seinen Kupferstichen dieses

q Xb3 Zeichens nur ein Mal, da es gewöhnlich in regelmässiger Std"^W hing vorkommt, wie unter dem Monogramm PWDB zu ersehenist. Man findet es auf einem Blatte mit fünf Abbildungen von Me-daillen in folgendem Werke: Uiscovrs svr les Medalles anliques — pa fAntoine le Pois. Paris, Mamert J'otrissons MDLXXIX. Robcrt-Dumesnil;P. gr. fr. VII. p. 84 No. 173—192, beschreibt die Blätter dieses Wer-kes, und unter M. No. 185 das betreffende mit dein Monogramme.

1777. Egbert van Fanderen, Elias Baeck und Eugen BaldaufIn den bestehenden Werken über Monogrammenkunde wer-

Kden diese Zeichen dem Egbert van Pandoren beigelegt!ZT einem Kupferstecher, welcher 1606 zu Harlem geboren wurde-/_ ^ Man hat von ihm Blätter nach Rubens, Spranger, Goltzius,Tempcsta &c, es finden sich aber auf solchen nur die Initialen E. v.P-Deswegen ist es sehr zu bezweifeln, ob das gegebene Monogramm demE. van Pandercn angehöre.

Dem Vernehmen nach soll sich dieses Monogramm auch auf Ge-mälden mit Landschaften und Thiercn finden. Bilder dieser Art könn-ten von Elias Baeck herrühren. Letzterer machte seine Studie»in Italien, und starb zu Augsburg 1747 im 68. Jahre. Eiu aus Bibestehendes Handzeichen setzte aber auch Eugen Bald auf auf sein"Gemälde. Dieser Meister hielt sich längere Zeit in den Niederlandenund in Frankreich auf, und wurde 1783 Hofmaler des Fürstbischofsvon Freising. Er malte Landschaften mit Figuren und Thiercn, undauch Bildnisse. Sein gleichnamiger Vater, welcher 1783 als hoch-fürstlich Augsburgischer Hofmaler starb, arbeitete im gleichen Fache,und konnte ebenfalls eines Monogramms sich bedient haben.

1778. Eugenius Frans de Block, einer der berühmtesten belgi-schen Künstler der Neuzeit, wurde 1812 zu Gerardsbergen(Gr&mmont) geboren, und von P. van Huffcl in Gent unter-richtet, bis er 1834 nach Antwerpen übersiedelte, wo e fnoch ein Jahr unter Leitung des F. de Braekeleer stand-E. de Block ist durch meisterhafte Genrebilder bekannt, sowie durch Lithographien und sehr geistreich behandelt"Radirungen. Das erste Zeichen findet man auf lithographi-schen Blättern in folgendem Werke: De Koopmansklerk, doofV. F. Kerkhovcn. Antwerpen lßbü. Auf den Radirungen " eBlock's steht das Monogramm selten verkehrt, und daher körn-men wir unter E B auf ihn zurück. Ein Blatt mit dem zweiten

Zeichen enthält eine Scenc aus einem Romane. Rheta, ein junges Weib mitoffenem Busen und gefalteten Händen, kniet vor einem Druidensteine, amwelchen sich ein Priester mit den Ellenbogen stützt. Im Grunde bemerktman eine Gruppe von Druiden. Links unten steht das Zeichen, und in derMitte: Rheta. H. 3 Z. 10 L. Br. 5 Z. 6 L. Die radirten Blätter diesesMeisters beschreibt A. Siret: Les graveurs Beiges. Anvers 105(1, p. *•

1779. Münzzeichen der Stadt Buda, d. i. Ofen. Auf diese Münz-r> s? statte bezieht sich der Buchstabe B, das E deutet den Name»-*-*• ^«' des Kammergrafen Eckenberger au. Man findet diese Buch'Stäben auf Münzen von 1458—1490.

1780. Unbekannter Meister. Christ sagt in seinem Monogrammen*1580 ' ,ucno S. 122, dass sich ein römisches B und E finde, eS

_^" sei ihm aber noch unklar. Irgend ein Werk von diesem1-J \i unbekannten BE nennt er nicht, und auch wir müssen n» 1*-* *—** Heller und Brulliot noch genauere Aufschlüsse erwarten-