Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
619
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AVE. Nr. 1447. 619

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44) Der den grossen Felsen bespülende Fluss, A. V. E.

I. Mit schwachen Einfassungslinien, welche rechts unten nicht ge-schlossen sind. Oben rechts bemerkt man nur ganz leichte horizontale•Lmftstreifen, rechts ist der Himmel weiss.

. II. An den genannten Stellen zeigen sich starke horizontale Strei-ken. Der Felsen ist fast ganz überarbeitet, und die Einfassungsliniensind verstärkt.

45) Die kleine bedeckte Brücke, A. V. E.

I. Zu beiden Seiten und unten sind die Einfassungslinien schwach,nie obere fehlt fast ganzlich. Hechts reicht die Radirung des Felsens,auf welchem das runde Gebäude steht, nicht bis an die Einfassungs-Ij'nie. Die Luft scheint meist geschnitten zu seyn.

II. Mit vollständigen Einfassungslinien. Von der Luft ist kaume ino Spur mehr zu finden, dagegen aber treten die GrabstichelretouchenSchreiend hervor.

46) Die zwei Männer auf dem höheren Theile des Vorgrundes, A. V. E.

I. Die Einfassungslinien sind minder stark, und in der oberen zeigtsich nahe beim rechten Ecke eine drei Linien breite Lücke. Im Vor-grunde links finden sich im Laubwerk weiss gelassene Lichter, welchespäter durch geradlinige Striche unterbrochen wurden.

II. Die Einfassung ist vollständig und stärker, die weissen Lichtersind bedeckt, und die Bäume rechts vom hohen Hause mit dem Trcppon-wurme mit vielen zarten horizontalen Strichelchen vorsehen. Im Ganzenist wenig von fremder Hand hinzugefügt, und dieses nicht störend.

47) Die Aussicht nach der See durch den Felsenbogen, A. V. E.Wenn die früheren Drucke Grabstichelarboiten zeigen, welche der

Künstler selbst für nothwendig erachtete, um die malerisch geführte^dirung zu unterstützen, so sind dagegen die späteren Rctouchen von?inem Kupferstecher unternommen worden, dem der Sinn für malerischenVortrag mangelte. Sie sind geradlinig und allzu stark. Besonders istdiess der Fall bei der Retouche jenes Theils des Felsenthores oder"ogeiis, aus welchem der grössere Zweig oberhalb der Schiffe herunterragt.

48) Die zwei Männer unter der Thüre, A. V. E.

, I. Ziemlich schwacher Aetzdruck. Die Luft ist theilweise, so wie"er entfernte Berg rechts ganz mit der Schneidnadel vorgetragen. Diez &rtcn Einfassungslinien treten links und rechts wenig hervor.

II. Die Linien sind stärker, ein Theil der Luft ist aber sehr schwachgeworden, besonders oben rechts, wo die horizontale Strichlage fast ganzJ'erschwunden ist. Der entfernteste Berg ist ebenfalls nicht mehr sicht-ar ' Man bemerkt einige massige Retouchen.

49) Der Dorfzimmermann, A. V. E.

I. Reiner Aetzdruck mit schwachen Einfassungslinien.. II. Mit verstärkten Einfassungslinien, und mit so stark hervor-tretenden Rctouchen, dass wohl ein besserer, früherer Druck vermuthet^erden könnte. Diese Retouchen haben in der Figur des Zimmermanns,jn dem bei ihm liegenden Holze, im beschatteten Theile des BodensUn d in den Schatten des Felsstückes im Wasser stattgefunden.

50) Der Reiter auf der kleinen hölzernen Brücke, A. V. E.

j. I. Links oben sind horizontale Linien, welche in den frühestenRucken noch Grat aufzeigen. Rechts oben sind noch schwächere Li-nien , weiter herab sieht man eine sehr zart geschnittene Wolke überernen, gleichfalls delikat behandelten Bergen. In späteren Abdrückenleses herrlichen Blättchens vermisst man den Nadelgrat zur Linken,le horizontalen Linien sind bereits ausgeblieben, Wolke und Berge

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m mehr sichtbar. Die Einfassungslinicn sind in beiden Drucken

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