Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
566
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566 AT. Nr. 1337—1341.

1337. Anton Treu, oder Trewer? Im Cabinet dos Paul von Praun,1556 we h'hes ö- von Murr beschrieb, war eine Zeichnung mit dem

Ä gegebenen Monogramme und der Jahrzahl 1656. Sie gibt dieAnsicht eines alten Schlosses, mit der Feder umrissen, in Bisterausgeführt und mit Weiss gehöht. Murr hatte für den Trägerdes Monogrammos keinen Namen, er soll aber Anton Treu oder Treuerheissen. Man deutet ein aus den Buchstaben M T bestehendes Mono-gramm auf einen Martin Treu, welcher in den ersten Decennicn des16. Jahrhunderts in Nürnberg gelebt haben soll, und somit könnte derZeichnen ein Nachkömmling desselben seyn. Merlo (Kunst und Künstlerin Cölu S. 557) theilt aber auch eine Liste von Malern mit, welchenach 1527 in Cöln zünftig waren, und darunterkommt ein Anton Trewervor. Dieser Künstler dürfte noch um 1556, und noch später gelebt haben.Auch auf ihn würde das Monogramm passen, Niemand aber sagt uns,dass ein Anton Treu oder Trewer Landschaften mit Architektur ge-zeichnet und gemalt habe.

133 8. To blas Andrea, Maler von Frankfurt, machte seine Studien^JXT\ r l\ ** an der Akademie in Düsseldorf, begab sich dann zu

/\ A'x 6'oichem Zwecke nach München, und endlich nach Rom,J- *-/-*- p wo der Künstler 1853 ankam. Er malt historische Dar-£5 Stellungen und Genrebilder. Auf kleineren Gemälden,und schönen Studien von Köpfen und Figuren in Oel findet man dasMonogramm dos Künstlers, auch mit dem Beisatz: Rom 54. Das zweiteZeichen fanden wir auf einem Gemälde mit einer Strandansicht beiNeapel. Ein Fischer zieht das Netz ein.

1339. Antonio da Trento, der Formschneider, welchen wir vonAntonio Fantuzzi trennen mussten, bedientesich der gegebenen Zeichen. Nicht jeder wirdaber darin A T erkennen, sondern die häufigvorkommende Form des A, wie dieses sichdurch Modifikation des gothischen A gebildet

hat. Das was über Antonio da Trento gesagt werden musste, s. daherNo. 17 der Monogrammen S. 8.

Ein Gleiches verhält es sich mit dem Zeichen des Antonio Teni-pesta, welches den beiden kleineren Monogrammen gleicht.

1340. Claude Felix Theodore Caruelle Allgny, Maler und Radirer,' /ry geb. zu Chaumes 1798, war Schüler von Rcgnault und Watclet'

-/JA. Er gründete in Paris seinen Ruf als Landschaftor, und hinter-liess mehrere schöne Radirungen, welche als Frucht seiner Reisen i"Griechenland und Neapel zu betrachten sind. Auf einigen Werkensteht das Monogramm des Künstlers.

1—10) Vues des Sites les plus celebres do la Grece nntique, des-sinees sur nature, et gravees a l'eau forte, par Theodor Aligny. Paris1845, 46; roy. fol.

11) Souvenirs du Mont Penthelique en Grece. Griechische Land-schaft mit einem Weibe, fol.

12) Royaume de Naplcs, Vuc prise dans 1'Ilc de Capri. Land-schaft mit Staffage 1844, gr. qu. fol.

13) Vue prise sur l'ancienne voie de Tombeaux, 1844. Landschaftmit Staffage, gr. qu. fol.

1341. Thomas Armstrong, Formschneider in London, ist dm'd'zahlreiche Blätter bekannt, welche aber in verschiedenen il' 11 'strirten Werken zu suchen sind. Das gegebene Zeichen findetman auf einem Blatte nach John Franklin in S. C. Hai' 9

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