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1 (1858) A - CF
Entstehung
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284
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284 AFS-AFT. Nr. 577 — 579.

eine ziemliche Anzahl von Blättern verschiedenen Inhalts. Auf einigensteht der Name Sen/ent , oder Sergeant, auf anderen das Monogramm.Starh 1815.

577. unbekannter italienischer Kupferstecher, welcher im n.Jahr-TT' hunderte lebte. Kr Stach Bildnisse, welche wahrscheinlich eine

ißl Folge bilden. Auf jenem des Gio. Battista Porta steht das ge-gebene Zeichen. Der Wcrth ist gering.

578. August Franz Schelver, Maler von Osnabrück, wurde 1805_, ry geboren und mit entschiedenem Talente begabt, betrat er

/v A S '''" 0 ^ a ' m ' ' lut welcher ihn der Ruf begleitete. Der Schau-■*- *-"^ • platz seiner Thiitigkeit war München und Hannover, von woaus seine Gemälde nach allen Richtungen gingen, um theils Ehrenplätze,einzunehmen. Kr malte Bilder aus dem Volksleben, Jagdgesellschaften,militätische Scenen, Schlacht- und Paradestücke, denn einige von be-trächtlichem Umfange sind. Das Studium der Natur des Pferdes botihm vielfachen Stoff zur Darstellung, thoilweise in humoristischer Weise.Die Pferdehändler und Rosstäuschor wirtschaften entweder auf demJahrmarkte, oder vor dem Wirthshause und der Schmiede. Auf einigenBildern, namentlich aus den Jahren 1828—1836, steht obiges Zeichen.Auf den späteren, besonders umfangreichen Gemälden schrieb er denNamen aus. Skizzen und Zeichnungen sind ebenfalls mit dem Mono-gramme versehen.

Schelver starb zu München 1844. Im Künstler-Lexieon XV. S. 179haben wir ihm einen ausführlichen Artikel gewidmet.

579. Antonio Fantuzzi, Kupferstecher und Maler von Bologna,war um 1540—1545 in Fontaincbleau thätig.~5r ging aus der Schule der Parmegianino

- rp nervor, oder arbeitete wenigstens in seiner

«A&wM 1 "*|5^/\T. früheren Zeit nach Zeichnungen desselben.

Die Berührung mit dem genannten Meister gab die Hauptveranlassung,dass ihn Bartsch mit dem Formschneider Antonio da Trento identi-ficirte, und daher wird unser Kupferstecher in allen Werken überChalcographic Antonio Fantuzzi da Trento genannt, so wie ihm auchdie Holzschnitte des Trientincrs zugeschrieben werden. Allein wirkönnen uns nicht überzeugen, dass der Formschncidcr Antonio da Trentomit dem Radirer und Kupferstecher Antonio Fantuzzi von Bologna EinePerson sei, und haben unsere Ansicht unter dem Monogramme A mitdem Querstriche darüber No. 17 kundgegeben. Der Formschneidernannte sich auf keinem Blatte, und bediente sich auch selten des Mono-gramms, der Name des Antonio Fantuzzi steht aber auf drei radirtenBlättern. Auf einem derselben, welches eine künstliche Grotte vor-stellt, liest man unten in der Mitte : ANT. FANTVZ. I. DK BOLOGNA,rechts: FECIT AI. I). M. D. 4.5. Dieses Blatt ist von Wichtigkeit, daes über die Geburtstadt und die Kunstweise Fantuzzi's Aufschluss gibt.P'antuzzi war im Schlosse zu FontainelüYau für das Decorationsfachverwendet, und er hatte namentlich als Zeichner und Maler von Grot-tesken und Arabesken Ruf. Der Ruchsta.be / auf dem genannten Blattebedeutet INVKNTOR, und der Beisatz „DK BOL(*NA" bezieht sichhier nicht auf Primaticcio, welcher ebenfalls BOL. oder BOLOGNAINV. zeichnete. Fantuzzi war ein Rolognescr, wie Primaticcio, undkam wahrscheinlich auf Veranlassung des letzteren nach Fontaincbleau-Kin zweites Blatt unseres Meisters lässt erkennen, wie der BuchstabeT in das Monogramm desselben gekommen ist. Dieses Blatt stellt nachPrimaticcio's Zeichnung die Verwandlung der Tochter des Minyas in

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