Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
278
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278 AF. Nr. 558 — 560.

Marterwerkzeuge, und weiter zurück ist ein Rundtempel. Unten stffit:Franc. Ant. Giorgioli Inu. et seulp. Romae 1682. H. 8 Z. 5 L. Br. 6 Z. 2 L.

558. Angelo Falcone, Maler und Radirer, wurde 1600 zu Neapel// _C /P C* geboren, und von Spagnoletto unterrichtet. Leb-

l/U.jT">-/^ Jt haften Geistes und erregbar malte er mit Vorliebekriegerische Scenen, und erwarb sich dadurch den Ehrennamen des„Oracolo delle bataglie." Doch entbehren selbst Galerien erster GrösseBilder dieser Art. Nur im k. Museum zu Madrid sind zwei Schlacht-Gemälde von seiner Hand. Auffallend ist es daher, dass Falcone keinSchlachtbild dieser Art, sondern fast lauter historische und mytholo-gische Darstellungen radirt hat. Bartseh P. gr. XX. p. 95 ff. beschreibt20 solcher Blätter, ist aber selbst in einigem Zweifel, ob sie ihm alleangehören. Auf drei Blättern steht der Name Angelo Falco, welcherals Abkürzung betrachtet werden mtiss, da ein Künstler dieses Namensnicht bekannt ist. Der unter AF No. 543 erwähnte Angiolo b'alconctokann es auch nicht seyn, da, dieser in einer ganz anderen Weise ge-arbeitet hat. Und, doch scheinen zwei Künstler an diesen BlätternThcil zu haben.

Bartsch No. 1 — 4 erwähnt vier Blätter mit den Aposteln Jacobusmajor und minor, Johannes Kvangelista und Mathias an Caryatidenstehend, und glaubt, Falcone habe alle 12 Apostel gestochen. Zweiihm unbekannte Blätter dieser Art waren im Cabinet Sykes. Auf jedemsind zwei Apostel zu den Seiten einer Caryatide dargestellt. II. 4% Z-Br. 7>/ 9 Z. Auf dem Blatte mit dem Apostel Mathias stehen die Buch-staben A f ohne Tunkte. Die ersten der gegebenen Initialen findet mauauf einem graziös gezeichneten Blatte, welches Bartsch No. 14 beschreibt.Es stellt eine auf dem Bette ruhende Frau mit dem Kinde an der Brustvor. Links hinter ihr schaut der Faun auf sie herein, und sucht dasrechts hängende Tuch weg zu ziehen. Links oben gegen die Mitte A. {•Die Platte ist oben abgerundet. II. 4 Z. 6 L. Br. 6 Z. 8tyi L.

Ein ähnliches Zeichen, nur etwas höher, findet man auch auf demvon Bartsch No. 11 beschriebenen Iilatte, welches Apollo und Marsyasvorstellt. Letzterer liegt rechts auf dem Hoden mit dem linken Armean den Baum gebunden, während ihn Apollo am rechten fasst und sichnach dem Manne wendet, welcher das Messer schärft. Unten gegenlinks steht A. f. II. 5 Z. 3 L. Br. 4 Z. 3 L. — Richard Ford hatdiese Darstellung nach einem Bartsch unbekannten Aezdruck copirt.Man findet diese Copie in Ford'sWerk: Twelfe Etchings aftcr Drawingsand Engravings by Parmigianino and A. Meldolla, in the Collection ofR. Ford. London 1822.

Die Buchstaben A. f. findet mau auch auf einem Friese mit Laub-werk. In der Mitte hält Pan einen Korb mit Früchten. Dieses BlaWist in der "Weise des Paul Farinati behandelt, nnd weicht von denübrigen so sehr ab, dass man eine andere Hand vermuthen könnteDie Initialen sind links am Rande. 11. 7 Z. 8 L. Br. 11 Z. 9 L.

559. Andreas Achenbach, Zeichner und Genremalcr in Düssel-~ fo dorf, fand bereits unter dem Monogramme AA No. 89 eine aus-u r " führliche Stelle. Das gegebene Zeichen steht auf Holzschnittenin den Düsseldorfer Monatsblättern 1848 ff. Achenbach fügte indessenseinen Zeichnungen und Original-Lithographien meistens den Namen bei-

560. Unbekannter französischer Meister, welcher im 16. .Tab 1 "

A. U K» hunderte l CDtc > un( l lttlt Anton Fantuzzi nicht in Berührung* ^ ™ kommt. Letzterer gehört der Schule von Fontainebleau an,und arbeitete in einer anderen Manier. Der Meister A. FA. war ver-muthlich Maler, und stand dem Etiennc du Perac nahe. Er radirtc W