Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
257
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AELS. Nr. 494. 257

1) Der hl. Joseph, wie er zur Nachtszeit den Knaben Jesus aufeiner ebenen, unfreundlichen Landschaft führt. Bezeichnet: Aels.f. 12.T* Dieselbe Darstellung ist von P. van Sommer in schwarzer Manier be-handelt, kl. fol. Auch W. Vaillant bat diese Compositum geschabt, gr. 8.

2) Der junge Tobias mit dem Kugel. Letzterer trägt den Fischunter dem linken Arme, und der Engel leitet ihn in der mit Felsen""d Bäumen besetzten Landschaft am Wasser nach links bin. Diesessehr seltene Blatt wird dem Elsheimcr zugeschrieben. II. 3 Z. 5 L.Ür. 5 Z. 4 L.

3) Der Engel als Begleiter des jungen Tobias in einer durch Felsengeschlossenen Landschaft nach links hin. H. 5 Z. 7 L. Br. 4 Z. 7 L.7" Dieses von EL Weigel als durchaus acht erwähnte Blatt ist wohldasselbe, weichet im Winkler'scben Cataloge Nr. 1579 als Original-

«adirung angegeben wird. Der Engel trägt den Fisch über d.....

stocke auf der Achsel.

4) Der Satyr und die Nymphe in einer Landschaft. Rechts vornSegen die Ecke sitzt der flötende Satyr auf dem Steine, und vor ihmsitzt die Nymphe mit übereinander geschlagenen Armen auf dem Boden,^wischen beiden zurück siebt man eine andere weibliche Figur instarker Büste. Hinter der Gruppe und quer des Blattes hin sind Bäumeund Gesträuche, welche links im Lichte sieb zeigen. Am Himmel sindJ-wei grosse und eine schwache Wolke zu sehen. 11. 2 Z. 3 L. Br. 3 Z.

L. — Wenzel Dollar hat diese Darstellung von der Gegenseite copirt.. 5) Der Satyr mit der Traube. Er sitzt am Fusse eines grossen^Minies und reicht dem Kinde, welches die auf dem Boden ruhendeMutter hält, eine Traube. Im Grunde breitet sich Landschaft aus, 12.j J 'eses Blatt legt Brulliot im Catalog Aretin No. 534 dem Elsheimeruci. wj r w j sscn auch aus gandrart, dass dieser Meister Blättchen mitSatyrn radirt habe.

6) Die tanzende, Nymphe mit dem Tambourin. Hechts im Vor-^'unde gegen den Rand zu steht der die Waldpfeife blasende Satyr,, ','."' «'in anderer mit über die Brust geschlagenen Armen hört ihm zu.

»ta Dritter reicht nach der auf dem Hoden sitzenden Nymphe, nebeneleber die Tänzerin mit dem erhobenen Tnmhourin zu sehen ist.•Unter dieser Gruppe sind Bäume und Gesträuche, und eine noch grös-sere Waldpartie ist links, wo vom Rande her ein Satyr in Eile ho ran-* om »it. H. 2 Z. 4L. Br. 3 Z. 9 L. Dieses Blatt werthet Weigel

ut 18 Thlr. W. Sollar hat diese Darstellung von der Gegenseite co-!,"{"'■ '*' s gibt aber auch eine origiualsoitige Copie, welche daran zu

' .° nn en ist, dass die Figuren bestimmter hervortreten, und die Bäume

n d Gesträuche in schwerfälligen Massen auseinander gehen. H. 2 Z.* n D. Br. 3 Z. 7 L.

te l ^ P' J0 ' "'"henden Satyrn. In der Mitte gegen rechts sitzt ein flö-( '."der Satyr auf demFelscnstücke, und neben ihm nach rechts hin lehntu m .' Sitzende Nymphe den Arm auf den Felsensitz desselben. Weiterli'/l ^°btS sitzt ein Satyr zwischen zwei Kolsonstücken, und rechts unddi> lt( ' r 'bin reichen zwei andere in halbem Leibe empor. Hinter

LinV* ?* u PP e erhebt sich ein hoher, mit Bäumen besetzter Felsen.Ho ,^ os ,sl "ittes sind Bäume uud Gesträuche, und vorn ist Wasser.„' {/'■ il L. Br. 3 Z. UV, L. Dieses Blatt ist kräftiger radirt, als»wohnlich, scheint aber acht zu seyn.

stel V'"' -'""f*'' 1 ' l!l "'scbe mit entblösstcn Küssen an einem HügelStel! i" Kl " e ™ eDt <lnn rechten Arm, um den Zügel des hinter ihmhalt Pferdes mit langem Sehweife zu halten. Mit der Linken

sein 6r Leine eines Windhundes, und ein zweiter Hund liegt bei

»cm rechten Fusse, 4. Dieses äusserst kräftig radirte Blatt erklärt