Druckschrift 
1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
255
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AEGID. Nr. 486 — 488. 255

liest darauf: Dessinö gravö et imprimö en coulcur par Fabian Gau-tier d'Agoty, ciii(|uieme fils. Ausser diesem, und Edouard und .T. B.A< (imitier d'Agoty nennt Mr. Leon de Laborde noch einen LouisGautier d'Agoty. also im Ganzen vier Kühne. Der oben erwähnte Ar-Wud Eloi (laulicr d'AgOty macht daher wahrscheinlich die Zahl voll,obgleich Graf L. de Laborde seiner nicht erwähnt. Dieser Schrift-stellet' bemerkt aber inil Beeilt, da.ss im Künstler - Lexicon III. S. 21-1

das Todesjahr des .1. I<\ Gautier Irrig 1785 angegeben sei. Unteri,Lagoty" erwähnten wir aber nur des Edouard (lautier d'Agoty, ver-leitet durchTicozzi, welcher nur diesen Künstler kennt, und denselben'784 in Mailand Sterben lässt. Auf dem von Carlo Lasinio gestochenenBildnisse des E. d'Agoty wird 1783 als Todesjahr bezeichnet, und""tor Gautier-Dagoty im Künstlcr-Loxicon V. S. 52 ist ebenfalls 1783angeg(>i) ( ,n, Edouard (lautier d'Agoty verlies« nach der unglücklichenBpeculation mit der Gallerie Orleans Paris, und starb in Florenz,nicht in Mailand.

486. Aegidius Novellanus, oder Neovellano, Sohn des Simon No-

j\ pn jv l n vellanus, bezeichnete auf solche Weise einige ovale

•'• lyeou - SCUI P- Blätter mit heiligen Frauen, welche bei PeterOuerradt in Cöln erschienen. Sie sind nach Zeichnungen des Simon»»Ovellani gestochen, und theils auch mit Aegidius jil. sculpsit. tiielisfüius sculpsit, bezeichnet.

Uehcr Simon Novellanus werden wir unter s yo ausführlich han-deln. Mau hat ihn mit Unrecht den italienischen Künstlern zugesellt,worauf der Name „Novcllani" führte. Der Künstler ist holländischerAbkunft, und heisst „Ncuucl". Die Zeitgenossen nannten ihn New-indt, er seihst zog es aber vor, den Namen in Novellainis oder"COVellanus zu latinisiren. Mit diesem Namen sind neben anderen*wct schone Blatter bezeichnet, welche den leidenden Heiland und dieMaria mit dem Schwerte in der Brust vorstellen, fol.

487. yKGll). QV1N. INVEN., und den Namen Aegidius üvi-ßetus lesen wir auf vier von Ph. (lalle gestochenen Blättern, welchein V ' lr Zeitalter mit lateinischen Aufschriften vorstellen. Das ersteBlatt: Aureurn Saeculum, hat den Namen des Künstlers und die Jahr-Sali iB76. Diese Darstellungen sind ligurenreich, und mit land-j* eh ältlichen Gründen versehen. Unten sind eingedruckte Verse in la-unischer, französischer und holländischer Sprache. Rund, Durchmesser* Z. 8 L. Mit den Versen ist das Format fol.

_, Diese schönen Blätter sind nach der Zeichnung des AegidiusV 0n gnct gestochen. Der Maler latinisirte seinen Namen in „Qvinctus".J» den betreffenden Werken über Kunst und Künstler wird er gewöhn-lich Gilles Coignct genannt, auf seinen Bildern steht aber Congnet.( »egeu 1540 j,, Antwerpen geboren, und Schüler des Lambert Mascyns,w "rde er 1561 freier Meister. Von 1584 — 1585 hatte er das DecanatJ* er Bruderschaft des hl. Lucas in Antwerpen, wie aus dem Buche^'ggere) derselben erhellt. Man lässt den Künstler um 1600 in Harn-

Ur f? sterben, im Museum zu Antwerpen ist aber ein von Congnet ge-maltes Büdniss eines Mannes, welcher 1615 starb, noch zu Lebzeiten"es Malers. Ausser Ph. Galle haben auch J. Matham, J. und R. Sa-

e ' e r, J. Wierx &c. nach ihm gestochen.

488. Aegidius Novellanus, der Sohn des Simon Novellanus, zeich-

Acqidh,* r,l tMthttit "•*• '" ***** WelM ( ' illis '' ls > attcr > welche imWWWfU. sailfim. V(!r] . lR . ( , (1( , K p c , t(11 . ()m , n . a( it in Cöln erschienen.

" lr haben auf ihn unter „Aeg. Neou." aufmerksam gemacht.