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1 (1858) A - CF
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100 ABR. Nr. 242—243.

Kin ähnliches Druckerzeichen hatte aber auch Balthasar Arnoullnt,welcher um 1546—55 In Lyon thätig war. Bei ihm erschien folgendes

Wirk: Reguni Krancorum iniagines, quam proximo fori potoit, ad vi-vuin expressae. Una cum eoruin vita. Lmgduui ad Ualthazarum Arnol-11-triim 1554, fol. Dien ist die erste Sammlung v(in Portraiten fran-zösischer Könige, welche in Kupfer gestochen sind. Sie belaufen sichauf 59 Blätter, welche sehr selten vorkommen. Im .lahre 1555 erschienbei Arnoiillet: Cronique abregne des fa.ii.z, gestes et vies illustres desroys de France, et chescon d'ioeux lenr ol'figie. au plus pres qu'il nousa este possible repretenter, kl. 8. Die dritte Ausgäbe mit retouchirtenAbdrucken erschien zu Lyon bei Clement Baudin 1570: Cronioue iont-mairement traictee des faicts heroiques de tous les rois de France &c, kl. 8.

242. Jose de Ribera, genannt Spagnoletto, wurde 1588 zuXativa bei Valencia geboren, und diejenigen, welcheihn 1598 zu Gallipoli In der Neapolitanischen Provinz"jeece das Licht der Welt; erblicken lassen, sind imIrrthum. In Neapel gründete der Künstler seinen Ruf,es werden aber die Erzeugnisse seiner abenteuerliches

Phantasie noch immer bewundert Wir haben im Künstler-LexicoD dieRichtung bezeichnet, welche Ribera als Naturalist auf der Basis desOarravaggio der Carraccisehen Schule gegenüber einschlug, aber inderselben nicht immer mit ehrlichen Wallen kämpfte, was besonders(i. Reni und Doininichino erfuhren. Ribera ist indessen ein grössererMeister als diese seine Mitgonossen , und es ist ihm wohl nur vorzu-werfen, dass er bei seinem derben Griff in's Leben nur zu sehr in'8

Grassliche verfiel. Belege sind in allen berühmten Gallerten, und auch

in Kupferstichen Liegen viele vor, wie aus dein Verzeichnisse im Künstler-Lexicon zu ersehen ist. Ribera soll 1656 gestorben seyn.

Die gegebenes Zeichen kommen nnsexs Wissens nicht auf Ge-mälden des Künstlers, sondern nur auf den von ihm selbst radirlcii,und von Bartsch P. gr. XX. p. 79 ff, beschriebenen Blättern vor. Kssteht alier gewohnlich das aus Slll', oder vielmehr aus ///.s7* bestehendeMonogramm voraus, so dass man mich unserem Systeme unter ,S7//'. AHB-Suchen mttsete, Wir sind daher gonülhiget, den Stock unter Slll'wieder einzureihen. Das dritte der obigen Zeichen bedeutet „llispanus".und die anderen Monogrammen sind aus den Buchitaben / .1 ll ll zu-sammengesetzt , so daSS man ,,.losephus a, Ribera" lesen muss. Del'Buchstabe / wurde von unseren Vorgängern wenig beachtet, und vonHeller gar nicht angedeutet, da Christ, das Monogramm Schlecht nneh-

gebildet hatte. Der Punkt über dem A, oder vielmehr das 1,'i..... I< -heil.

wie Brulliot 1. No. 154 es gibt, ist nicht genau, da das / nicht, wiogewöhnlich angedeutet ist, sondern in der Weise der obigen Zeichen-welche nach den Originalen copirt sind. Unkundige lesen daher nichtlAJIIt, sondern Alllt.

Die von Bartsch beschriebenen 18 Blätter des J. de Ribera, könnenwir hier nicht aufzählen, da diess im Kiinsllor-I.exieon XIII. S. 104 ff-geschehen ist Da sind auch einige Zusätze zu Bartsch gegeben. 1'nt' 1 'dem Monogramm Slll 1 werden die milbigen Ergänzungen folgen. Am'' 1ein aus (Hl gebildetes Monogramm kommt auf liadirungcn vor.

243. Abraham Abramson, Medailleur, geb. zu Potsdam 1752, ges*-r,n 1811. Kr hatte in Berlin ausgezeichneten Ruf. Seine Medaille»

jcBA. . auf merkwürdige Zeitbegebenheiten und berühmte Männer si» 1 '

zahlreich, und wir haben im Künsller-Lexicon meinen.' aufgezählt. DieS* 1Zeichen findet man auf der Medaille mit dem Bildnisse des Daniel H'' 1 "noulli, und es kommt wahrscheinlich auch auf anderen Denkmünzen vor-