AB. Nr. 197 — 200. 85
197. Antonio Belucci. Historienmaler, wurde ) 054 zu Venedig ge-/f (T\ boren. Er war einige Zeh Hofmaler de*Kaisera
j\ r~) /i T) •l° s <'l | l | 1-, dann jener des ('■hiirl'iirslen Johann
>~t 1 \s , ^Jf, D- Wilhelm vnn der Pfalz, und starb im Yater-j&nde i72ß. Di,, ersten initialen fanden wir auf einer Zeichnung innreidemanier, welche Diana mit den Nymphen von Aktäon überrascht,vorstellt. Diese Zeichnung, welche aus der Düsseldorfer Sammlungstammt, scheint der Entwurf zu dem grossen Hilde zu seyn. welchesWagner in Venedig gestochen hat, s. gr. au. fol. Die zwei kleinerenBuchstaben stehen auf einem Blatte mit Danas im goldenen liegen,»«zeichnet: Painted by A.B. Engraved bv J. Cornelius, kl.fol. HeineckeVerzeichnet mehrere andere Blatter nach Belucci. J. Th. Prestel im-■nitirte eine Kreidezeichnung, welche Ifalud und Jakob vorstellt, und
spenfalls mit AB. bezeichnet seyn Soll. Diese Copie k.....mt im vierten
'ßichnungs-Immitationswerke Prestel's vor. Frankfurt 1844, gr, toi.
198. Abraham Bloemaert, Malet und Hadirer von (iorcum, be-
j ,q\ diente sich gewöhnlich eines Monogramms,yA "D An W(, ' r ' l( ' s aus den heiden ersten Buchstaben zu-
. •-D • i «_/* 1~ • sn.mincngesotzf ist, doch finden sieh (iiieli Werkem,t den initialen A. H. Mit A. u. fcv, bezeichnet ist z. li. eine Folgevon vier Blättern, welche die vier demente In TbiergruppM und Land-^haften vorstellen, gr. 8.• Weiteres siehe No. 12!), 147 n. 168. liier sei nur bemerkt, dass
WCh auch Abraham lilootcling der Buchstaben A II. bedient habe, und
■War auf Schwarzkunstblattern, wie No. 190 nachgewiesen ist.
*■"". A. Bennin, Landschaftsmaler, war um 1680 in Utrecht, oder
/f -r\ in Amsterdam thätig. Das erste der gegebenen Zeichen soll~~^i yj s ' c '' n "' l ' n "' 1 ' Landschaft mit Staffage von Qerard Hoel linden.
A Aiudi die zweiten Initialen tindel man auf (iemälden und
D Zeichnungen dieses Meisters. — Wir haben indessen auch■"»•Kunde von einem Maler A. Ho rken s, welcher im 17..Tahr-mnderte lebte. Er malte historische und allegorische Darstellungen,Ucrcn einige mit den Initialen A. B. bezeichne! seyn sollen. DieseryOrkens scheint in Spanien gearbeitet zu haben. Im Museum zu Mn-' r 'd ist e i ne Apotheose des Herkules von seiner Hand gemalt. Die
*iguren sind fast lebensgross, Auch die Skizze findet man in der ge-Wnnten Qallerie. - [mmerzeel kennt diese beiden Meister nicht.
200. Adam von Bartsch fand unter No. 177 eine ausführliche
Aft /• AT) Stelle, und daher bemerken wir nur noch, dass er
J ' -tx-iJ nicht allein mit dem Monogramme, sondern aiudi mit
jf "7) . <h den Initialen ('es Namens Blatter bezeichnet habe,
* »O A-J> lirulliot II. No. 14 nennt die Büste eines alten Mannes
-* c h van Dyck en face, und eine andere in Profil ohne Namen des
'Jalcs. Zwei Büsten der Minerva, die eine in Oval, sind ebenfalls
'f A II. bezeichnet. Hieher gehört auch ein auf der Kugel sitzender
_" c 'nuis; (bis von lirulliot erwähnte Blatt mit. dem stehenden Genius und
."'hi'oron Büchern ist aber nicht mit .4 lt.. sondern mit dem aus diesen
uchstaben bestehenden Monogramme No. 157 bezeichnet. Her ge-
'"'nie Schriftsteller erwähnt ferner ein radirtes Blatt nach J. Weenix,
'"»Ches drei ruhende Schaafe, einen Widder um\ eine Ziege unter
,,'".''"' Baume vorstellt. Eine Landschaff nach II. Roos zeigt eine roh-
r*™** Kuh und ein Schnaf. und gehört zu einer Folge von zwölf lilät-
. rn i welche theils mit dem Namen des A. Bartsch bezeichnet, theils
" c Angabe des Stechers sind. Dann erwähnt Brulliot auch noch dreier
Moi >«Kramm| 9 lcn. 11