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1 (1858) A - CF
Entstehung
Seite
77
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Moi

AB. Nr. 175 — 178. 77

a "s den Buchstaben ACB zu bestehen scheint, Zani, Enc. meth. V. 2.]> : 43, legt diese Copie dein Abraham Bloemaort bei, man kann aber«Cht nachweisen , dass dieser Ki'uisMcr mit dem Grabstichel gearbeitetll1 '"' Für ('iir. Illoeina.ert mixlit c man sieh eher i'iilselieiden , nacliWn Blättern zu ui'lheilen, welche er nach (1. Ilonthorst gestochen hat.Aal .hm Brouwer, welcher nach ('. du Sart, llonlhorst «C. gestochenbat, könnte man ebenfalls denken.

1'5. Alexander Badiale, Maler und EUdirer, wurde l(>23 zu Bo-. logna geboren, und von flamiftio Torrs unterrichtet, Er(7p T radirto nach diesem Meisler einige lilätter, Welche theils' mit den Namen , Iheils mit einem aus ABF bestehenden

logramme versehen sind. Obige /eichen stehen auf einem Blatte«tt der Madonna, welche das Kind auf dem Schoose hält. Hechtss 'elit Johannes In halber FigttT. Linkt unten ist ihis /weite Mono-gramm, jenes des Carlo Cigmini, rechts das erste, jenes unsers Künstlers.

Hohes Oral, Durehmesser 7 /. 3 L. Br, S /. 8 L,

Bartsch, P. gr. XIX. p, 225, zählt, die radirten Blatter diesesKleisters auf. Host IV. S. 48 schreibt ihm irrig zwei Blattet mit derJtohe der hl. Familie in Aegypton zu. Auf beiden liest man: Siranus'"v. Sie sind von Elisa Sirani radirt,

l'ö. Amalie Baader, geboren zu Erding 1783, entwickeise untert/Q j&. a Leitung des Malers Jakob Dorner in München ein ent-

•^D- <™>- sc }ji (;( j ( ,„ rs Talent zur Kunst. Sie radirte 20 Blatter*J* C 1> Rembrandt, J. F. Schmidt, ,T. Dorner, und nach italienischenMeistern, Portrarte, verschiedene Phantasieköpfe. Büsten 4c. enthaltend,?V 4, 12 u. 16. Mehrere dieser lilätter gehören zu den schönstenkichhaberradirungcn , welche um 17(10 1815 erschienen.

A. Baader wurde Später die Gattin des Danionstifts - Kanzlersv °n Schattenhofer in München, und statt daselbsl 1840.

" '• Adam von Bartsch, der berühmte Verfasser des peintre gra-<~sB(A / u JM V( ''"'< K( '''- /n Wien 1757, gest. daselbst 1821 als

J?tf" ' y k. k. llofrath und erster Custos der kaiserlichenjfo . " Bibliothek. Dieser als Künstlet und Schriftsteller

"* c ' V verdienstvolle Mann ist den Kunstfreunden im wei-testen Kreise bekannt Ausser dem Peintre graveur, Vienne 1803 — 21,< j en ' Catalogue raisonni des estampes de Etembraadt, Vienne 1797,j! er Anleitung zur Kupferstichkunde, Wien 1821, &c. &c., hinter-"' s * er auch noch 505 Blätter in verschiedenen Manieren, worunterniehrere die obigen /eichen trugen, friedlich lütter von Bartsch, der"°»'i und Nachfolger unsers Künstlers, gab ein Verzcichniss der gc-J*Onten Blätter heraus: Catalogue des estampes de .1. Adam de Bartsch.g*6C le portrait, Vienne 1818, 8. Auf der k. k. Bibliothek in WienI 1 "! das vollständige Werk dieses Mannes in (i Folianten vereiniget., "' Mehrzahl der Blatter ist in allen Plattenstanden vorhanden. DazuKommen die jetzt iiuauflindbnren Jugendarbeiten, die seltenen Abdrücke"'''lichteter Platten, die Vorstellungen, welche auf eine Platte zu-*joniengestochen, spater aber zerstückt wurden. Auch die fein aqua-flirten Schlachtstücko in radirten Umrissen &C. schmücken dieses in«Wer Art einzige Exemplar. Die Thatigkeit dieses gelehrten Kttnst-1(!rs ist staunenswerth.

»78. Stempel von Kunstsammlern. Man findet sie auf Zeichnungen,

zh r Stichen und Kadiruugon älterer Meister. Jener

ylK / 3 /ß /l mit AB Lud. könnte der eben No. 173 erwähnte

*^'^J ^'° ■ Arnold Buchel seyn. Für den Sammler mit