Oktober 1764. 269
Schalter; Moriz Anton Fabian Weener, Landschreiber. Biel. Alexander Jakob Wildermett, Venner;' laus Scholl, Scckclmeister.
^ Zur Entgegennahme der Legitimation des französischen AmbassadorS I'iorre ckv Nuissnn. Okovaliei- 60^ ui, villg^ I^iviitonant Uänär.il »leg iirmök» ck» Iloi trö« >olirälien, Uranel (linix cke I'orckro lia^sl vt mili-til ^ welcher den 22. Octobcr 1763 dem Vorort seine Ankunft angezeigt und seine Creditive
et hatte, wird diese Tagsatzung vom Ambassador nach Solothurn eingeladen.
^ ^ ^genvsstschc Begrüßung. DaS Creditiv deS AmbassadorS wird verlesen nebst dem Abschied derH^"^lonseonfcrcnz von 1753. I», Die Gesandten begeben sich in den Palast des AmbassadorS. Die^ lcucr stehen in Parade; ein Officicr empfängt die Gesandten am Hofthor und begleitet sie die Treppereicht^ obersten Stufe begrüßt der Ambassador jeden einzelnen Gesandten, indem er ihm die Hand
Land eintreten. Im Saale stellt sich der Ambassador oben hin, und Bürgermeister
^ "on Zürich becomplimcntiert ihn in einer Rede. Erwiderung von Seite des AmbassadorS, in welcherTrio auf die größern Vorthcilc aufmerksam macht, welche das neue Reglement für die eidgenössischen
Ura hinführe. Jedem Gesandten übergicbt er sein Crcditivschreibcn. Nach Ablegung von Mantel undDj "' ^ogementS begeben sich die Gesandten in die Residenz deS AmbassadorS zur Mahlzeit. 8 1.Verm ^ ^andtschaft von Wallis berichtet, daß die Streitigkeit wegen der Landmarch auf dem großen St.sej zwischen Sardinien und Wallis trotz allen versuchten BcrglcichSmittcln noch nicht inö Reine gebrachtej„ ^ sardinischcn Commissarien immer darauf beharren, daß der Stein I» lnntsino couvorlv nie als^'sslehl ^wci Souvcräiritäten angesehen werden könne, während Wallis denselben für keinen andern
daß ^ königlichen Commissarien hätten auch darauf insistiert, daß nothwendig erklärt werden müsse,dachte, der tonlaino couvorto von seinem Ursprung an bis in den See als die Landmarch zu
nicht c beiden Souveränitäten unverthcilt zuständig sei, womit die Committicrten von Wallis sich
der ' erklärt hätten. Nachdem die Unterhandlungen abgebrochen worden, habe Sardinien unter
Gvtteg^ ^ " Vorschlag gemacht, jenes Wässerlcin als Landmarchc anzusehen, dagegen wolle der König demlqssx,, ^ den Besitz und Genuß dieses Brunnens, den eS von seiner Stiftung an gehabt, gänzlich über-gösse,,^ sieht aber dieß als gefährlich für die Folgezeit an, und da die Sache auch die ganze Eidgc-^ ersuchen die Gesandten von Wallis die Stände »m ihreil Rath. Obgleich die übrigen»Uch ^b)ne Instruction sind, so sprechen sie doch die Bereitwilligkeit ihrer gn. Herren und Obern
ein H ^ beizutragen, waS zu allgemeinem Nutzen dienen könne, und ersuchen die Gesandtschaft von Wallis,^lsadvr ^ Händen der Stände an Zürich einzuschicken. 8 2. v. AbschiedScompliment beim Am-
2^«».
Konferenzen der katholischen Orte während der gememeidqenössischen Tagsaßungzu Solothurn, 17. Hctover vis 3. Aovcmöer 1764.
Staatsarchiv Vucern.j
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^^der st"/ ^vus. Statt des Kaspar Schindler: Fridolin Joseph Häuser, Alt-Landammann. Solothurn.
Genannten: Jakob Joseph Anton Dcgcnschcr, der Acltcrn Räthe; Johann Karl Stephan Glutz,