Juli und August 1725.
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Zürich, Bern und Abt St. Gullen.
lt. Abordnung deö Lundruthö i»i Toggenburg berichtet über den Stund deS böschischen Fidcieommiß-ll^chustcö. Auf duS Ansuchen der Gcsundten von Zürich und Bern zeigt sich der Abt-sunetgullische Abgevrd-^ geneigt, zwischen den vier Gebrüdern Bosch einen Vergleich zu vermitteln. 8 26. ?». Die Gesundtcn vonm,x> Bern suchen den zwischen dem Kloster Mugdenuu und dem Lunde Toggenburg schwebenden Streitchulcgci,. Derselbe betrifft den „Nollentobclhos", welcher von dem Lunde 1766 dem Kloster wcggcschätzt wor-" war, mcil cö sich geweigert Hütte, die Anlüge zu bczuhlen, über von demselben rechtlich unter de'm Titelgestifteten inulienubcln Gnteö nsteder gefordert wird. Die Abgeordneten der Acbtissin über sind nicht in-gruiert, „in einen Compromiß zu beschlossener Hund sich cinzulusseiü" 8 27. «». 'Abgeordnete der obcrn Gc-^>den j,n Thurthul beschweren sich, dusi der Abt in Besetzung der fünf obern Gerichte in dem Toggenburgnicht die im Frieden vorgeschriebene Gleichheit bcobuchten wolle, in Folge dessen un einigen Orten die"hl der Nichter „gcstcckct" worden sei. Aus die Empfehlung von Zürich und Bern, duß denselben nuch Jn-Ebschieds von 1723 willfuhrt werden möchte, erwidert der Gcsundtc deö Abts, duß sein Herr cS^glich bei der beiden Stünden gcthunen Erklärung bewenden lusse. In Beziehung uns die fernere Beschwerde,^ der P. Stutthultcr und der neue Hvfummun» zu St. Jvhunn die Leute in Frcvclsuchcn zuwider dem Fric-Und den Abschieden von 1723 und l 72ll zu gütlichen Abthüdigungen zwinge, erklärt der äbtischc Gesundtc,»>>d ^ ?"^en und diesen Abschieden wolle bewenden lussen, vcrlungt eine Speeiulbeschwcrde
^"Ipucht dann Abhülfe dufür. Die dritte Beschwerde, nämlich duß die Juhrgcrichtc nicht nuch ihren Frci-t>i/"' ^ dreiinul ohne Silber und ohne Gold geholten werden (du eben die fürstlichen Bcumtcn
arüber ergehenden Unkosten nicht bezuhlen), nimmt derselbe -ul roloi-tZlillum. 8 28. «I. In Beziehungdad Forum, vor welchem ein zwischen dem Abte und der Gemeinde Wöllersberg wegen deS FullS und der^ ^Üshcnne» schn'ebcnder Streit entschieden werden soll, sind Zürich und Bern der Ansicht, duß derselbexg . ^Pellativn vor einem Gericht im Lunde entschieden werden soll; der Gesundtc des AbtcS aber, duß, weil^ lln HerrschaftSrccht ungchc, demjenigen, welchem duS vom Gericht gefällte Urthcil nicht gcsullc, der imgezeigte Weg Rechtens offen stehen soll. Sämmtliche Gcsundtc referieren. 8 29. « . In Betreff derj^^uug der Pfurrcr im Toggcnbtirg bleiben Zürich und Bern bei der voriges Juhr dem Abschied bcigclcg-^esformel; der Gcsundtc deö AbtcS über referiert. 8 30.
Zürich und Bern.
tcg ^ Littel findet, wie den in dem cucnzischcn Erbstrcit interessierten Vkuzingcrn ohne Abbruch
^^^iilchwylischen Schnlleguts zu helfen ist, läßt mun cö von Seite Zürichs und Berns bei dem crgun-^cr/ ^^uch und diesem Schullegut bewenden, in der Blcinung, duß zu dessen Abbruch nichts vorgenommenldch." ^ Bern überläßt Zürich uns dessen Ansuchen die Stelle eines evungclischcn Protocollisten uuf
^ Juhre. 8 36. I». Die sechs schweizerischen Colonicpsurrpsründen in der ulten MurUBrundcnburg, derenl°Ia. ^n beiden Ständen Zürich und Berit von dem dumuligcu Könige concedicrt worden, werden
unter die beiden Stände vcrlooSt: Zürich erhält Lindow (erträgt 300 Thlr.), Neu-Ruppin(225 Thlr.); Bern Lüdersdorf (erträgt 350 Thlr.), Ncustudt-EbcrSwuldc (230 Thlr.),Thlr.). Ein Schreiben un den König und ven Kirchenruth soll um ungeändertcn Stund der^ "inow bitten. Geht einem Stund eine Pfründe verloren, so soll mit der geringsten dritten ultcrnicrt