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7,1 (1860) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1712 bis 1743
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April und Mai 1720.

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Conferenz von Uri, Schwyz und Nidwalden.

An der Treib, 16. April 1720.

l^andeSarchiv Tchwyz.^

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Gesandte: Uri. Joseph Anton Püntiner von Braunbcrg, Landammann und Landshauptmann; Karl Al-chens Beßlcr, Alt-Landammann lind Pannerherr; Karl Franz Schmid, Alt-Landammann und Landssändrick;

Anton Schmid, Seckclmeistcr. Schwyz. Gilg Christoph Schorns, Landammann; Joseph Anton Weder,^!''Landa»lmann. Nidwalden. Johann Jakob Ackermann, Ritter, Landshauptmann und Statthalter.

Auf den Antrag von Schwyz wird beschlossen, künftig geraden Wegs nach Fraucnfcld zur Tagsatzung^ »u begeben und nicht zuerst nach Baden, wohin man voriges Jahr mit wenig Reputation- geritten sei. 8 3.

Mail sehe auch im Abschnitte HcrrschaftSangelegenhcitcn:

Luggaruö.

Art. 55. Localcs.

Bcllenz, Bollcnz und Rioicra.

Art. 101. 105.

Conferenz der V katholischen Orte.

Luccrn, 27. und 28. Mai 1720.

lStaatsarchiv Lncern.1

Gesandte: Luccrn. Jakob Balthasar, Schultheiß und Pannerherr; Carl Christoph Dulliker, Ritter,Schultheiß und Vcnner; AlphonS von Sonncnbcrg, Statthalter und Pannerherr; Johann Joseph Dürler,^ des innern Raths. Uri. Joseph Anton Püntiner von Braunbcrg, Landammann und Landshauptmann;

Franz Schmid, Alt-Landammann und Scckclmcister. Schwyz. Gilg Christoph Schorn», Landammann;°Ieph Anton Reding von Bibcrcgg, Ritter, Baron und Alt-Landammann. Obwaldcn. Johann KonradFlne, Landammann; Wolfgang Götschi, Spitalherr. Nidwalden. Johann Melchior Remigius Lussi,^"'uiann. Zug. Fidel Zurlauben von Thurn und Gcstclenburg, Statthalter; Christoph Andcrmatt, Scckel-'^ch^r und Ammann.

^ Eidgenössische Begrüßung. — In Beziehung auf die bei letzter Jahrrcchnung von den V katholischengegebene Erklärung, daß sie nicht mehr nach Baden zur Tagsatzung kommen werden, sondern nach^'^chcld, wird auf die Nachricht, daß der französische Ambassador die nächste Tagsatzung besuchen werde,>vc>, ^ ui Baden abgehalten werde, dem Stand Luccrn überlassen, an Zürich zu schreiben, dasselbe könne,

" der französische Ambassador wirklich erscheine, oder wenn GlaruS wegen der Wcrdcnbcrgcr-Unruhen eine^ .^'"de Zusammenkunst verlange, die Tagsatzung zur Behandlung gcmcincidgcnössischcr Geschäfte nach Baden^^^'den, wo dann Zeit und Tag zur Behandlung der landvogtcilichen Sachen in Fraucnfcld soll abgeredet^ Wenn dann Glarus über daS Wcrdenbcrgcr-Geschäft Bericht erstattet, „welcher vielleicht daö Geschäft5 anders entwerfen möchte, als man bis dahin cö angesehen", so sollen je nach Befinden der Sacke die