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7,1 (1860) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1712 bis 1743
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Januar .1715.

behalten. Jsclin auö dem Glarncrland, durch dessen Ankunft im Lande Jcktriguen erregt worden waren, wirddem Panncrherrn Bosch zur Berücksichtigung auf die vacantc Pfründe zu Cappel oder Tägersckrcn empföhle»,jedenfalls könnten aus jenen beiden Gemeinden nicht zwei Pfarreien "gemacht »verde». 8 5/ «« Wegen descucnzischcn ProcesscS im Toggenburg übcrgiebt Panncrhcrr Bosch ein Memorial. Da aber beide Stände hier»»schon früher daö Nothwendige verfügt haben und die Gesandten ohne Instruction sind, läsit man es einsaßdabei bewenden. 8 6. l. Die evangelische Bürgergcmeindc zu Lichtensteig bringt Beschwerden gegen den alters-schwachen Decan Heidclin vor. Die Gesandten ermahnen die Abgeordneten der Gemeinde, mit dem Greift,der schon vierzig Jahre dem Lande gedient, Geduld zu haben, gegründete Beschwerden aber vor vcn Spnodus z»bringen. 8 7. Auf Zürichs Anbringen wegen nunmehriger Berichtigung der Steuer an die ueuerbautc Kirch'zu Ncustadt-EberSwald in Brandenburg, erklärt Bern nicht instruiert zu sein, will aber seiner Obrigkeit Mei-nung schriftlich anzeigen. 8 12. I». Das Stcuerbcgchrcn der reformierten Gemeinde zu Fürth wird auf dfterste evangelische Zusammenkunft ausgestellt. 8 13. I. Bern berichtet, daß der König von Frankreich StK»Und Grafschaft Neuenburg in den badischcn Friedensschluß nicht »volle eingeschlossen wissen aus Gründe»,welche der Ambassador in einem Schreiben an Bern (29. Dec. 1714»H angegeben habe. Da nun dicß Hochs»bedenklich erscheint und Bern an der Conscrvation dieser ihn» zunächst gelegenen und vcrburgrcchtetcn StK»und Grafschaft fo»vohl wegen der Religion, als wegen ihrer Lage sehr viel gelegen und auch das evangelisch'Interesse dabei bethciligt ist, so ersucht es Zürich um seinen Rath. Zürichs Gesandtschaft will das Angchörtc'ihrc»gnädigen Herren und Obern hinterbringen und spricht die Meinung aus, daß, »venu ein wiederholtes Ansuche»'um Einschließung in den Frieden bei dem französischen Ambassador erfolglos sei, Stadt und Grafschaft Neuen-bürg sich an den König von Preußen wenden sollte und Bern seine Empfehlung mit allcm Nachdruck beifüge»möchte, in der Hoffnung , daß der König das „redressicren »verde, daran cS erwisidct.8 18. Ii. Bern wffft-da die -gesummte Eidgenossenschaft in den ntrcchtischcn Friedensschluß zwischen'Frankreich, England und Holla»»nicht eingeschlossen worden, jetzt aber der frühere „Stein des Anstoßes" weggeräumt sei, nachdem die säm»'»'tichen katholischen Orte zu dem CongratulationSschreibcn an England Hand geboten hätten, die Frage auf, ^es jetzt nicht'zwrckmäßig'wäre, daß aU Frankreich von' gesummter Eidgenossenschäft, ai» England und Hollaiftvon den evangelischen Ständen das'Ansuchen um Einschließung in den Frieden gestellt »verde. Zürich niiitBdiesen Antrag ->d reteranckum. 8 19. I. Bern fragt ferner an, ob es nicht zweckmäßig sein möchte, de»König von Schweden wegen glücklicher Zurückkunft in sein Land »nid Reich zu beglückwünschen und ihm .;»»'gleich das evangelische Wesen' zu empfehlen. Zürichs Gesandtschaft trägt Bedenken, weil weder dem jetzige»

») In diesem Schreiben sagt her Ambassador unter Anderm: Vaus qenvos. Ksxn. 8mx»v»rs, jusgn'ü >.v ja»r >»pvint. ests question des tzeuscliastelois, quo le rai peut, vmisWrvr ramm«! vo» eombourgopis vu evulliös sivo^vanlös, nlsis nullement ramme «Ist lidrv, puisqu'N rvvvnnöit ün xranä Hlonanchv »nur «an Souvvrsi«. 871 ei»vrdy «>uo dleukrligstel «it tniijaiies est«- ivxinnl«! ramme nllie au roslliv, guest re gud peut dammidvi- d «v-intaxeet «i l'euziv i-reiioit ü sos babitims >le se üounvr un nouvenu tteliek, van« juxe« Inen «>ue 8» K«je«tv vst livkjust« pour 'eseoutei-'ä'initi'e« insliinr.es «jue eelles <>u! lnz' vieinliaut de In >>nrt du kox de Niussv rvronnu p»r.»psix «l'vtrevlit »an «eulement Vomtv de bieukvkastvl et de Vallanxinz mnis llo>, ev gui n'estait pns »vnnt celtejinix. sS.taatSgrch, Bern. Nencnburgerbncher 11. S. lidU.j

«) Nach einem Schreiben des, Königs von. Preußen, svvm.^.2, Januar 171oj hatte.derselbe bsteits dem Baron Kniphausen »»Paris den Auftrag gegeben, die Einschließung Neuenbürgs in den Frieden zllbetreibeil;'denselben Austrag hatte auch?lbgeordnctc Großbrittaniens, Eomtc de Stair. Neuenbürg »oird aufgefordert, einen 'woblnntcrrickteten Abgeordneten Z»'Unterstützung Kniphauseirs nach Paris zu senden. (Staatsarchiv Bern. Steiienburgerhücher 11. G. tzüv.j