Februar 1706.
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"vn> j,, Betreff der Ucbcrnahmc der Fuhre verlesen, i» Erinncrlmg gebracht, daß man sich einer dicö-' Berechnung wohl enthalten könne, indem zur Zeit der Erneuerung des CapitulatS den Orten klar^gesagt worden sei, Salz und Getreide im laufenden Preis und nicht hoher, als man es anderwärts herkönnte, zu liefern, weswegen der französische Gesandte mit Schreiben vom 10. Januar angefragt^ zu welchem Preise die Orte daS eine und andere annehmen wolle» oder können. In Bezug auf denns der Unterhandlung wird gefunden, nach dem eigenen Wunsch des französischen Gesandten sollen zwei^ordnete damit betraut werden, wofür einer von Lnccrn und einer von Uri vorgeschlagen wird, Schwyz^ dies aä retoronünm. Da aber AllcS mit dem spanischen Gesandten verhandelt worden ist, findet die"»lttcnz fgr „bthig, sich zunächst an ihn zu wenden und durch die bereits bezeichnete Commission ihmr,nts anzeigen zu lassen, daß die Orte die Erncucrnng dcS CapitulatS genehmigt haben, andererseits ihnvv," ans das Dccrct dcS RcichcollegiumS in Ncgcnsburg anzugehen, daß er auf die Lieferung
" Tulz Getreide Bedacht nehme und dem französischen Gesandten schreibe, er möchte namentlich die in^Wl liegenden 20,000 Minotö in unser Land abführen und fernere 20,000 Minotö wieder nach Scpsscl^Mcdircn lassen, wobei man erklärt, die ersten 20,000 Minotö auch dann zn behalten, wenn von Seitedie Sperre nicht erfolge. Im gcgcntheiligen Fall bedürfe man, nebst dem burgundischcn Salz,i» ^ ""iicfähr 5<>^ooo Minotö Mecrsalz. In Betreff des Preises sollen die Abgeordneten für den Minot,An'^^ genommen, etwa einen französischen Thaler anbieten. Um mit Bern wegen des DurchpasscS keinezu crhcüten, wünsche man, daß das Salz unter königlichem Namen bis in unser Land gefertigtso ! ^"bci wolle man das mailändischc Mcersalz nicht aufgeben; da aber die Fuhre sehr beschwerlich sei,^l»f^ werden, daß auch die entlegenem Orte es nicht thcurcr erhalten, als die nähern.
Vru ^"'ffnung crwicdert der spanische Gesandte unter Vcrdankung der Anzeige von der Ratification derH ' ""H der König von Spanien habe die Ratification mit großem Applaus crthcilt und dem Fürsten vonKj, "„gesandt. In Bezug ans die Ausschreitung des Rcichöcollcginms zu RcgenSbnrg sei an derivas' verheißenen Lieferung von Salz und Getreide Folge zu leisten und dem französischen Gesandten,zu schreiben, daß man die 20,000 Minotö unbedingt annehmen wolle. Rüksichtlich des^ bekannt, daß der Jntciwant in Burgund gemäß königlichem Befehl jederzeit eine ansehnliche' ^ Provision halte und nach Weisung dcS französischen Gesandten dasselbe in die Orte sendens mailändischc Mcersalz sei wegen der Anschwellung der Gewässer so hoch zu stehen gekommen;
bcr Solcmnisation des CapitulatS, welche der Fürst von Laudcmont nach Ostern vorzu->»>r diesem selbst das Nähere verabreden. Hierauf wird dem Gesandten rcplicirt, die Vor-'^"wusation dürfte beanstandet werden, bis alle Bedingungen erfüllt seien. Das veranlaßt denBegehren, ihm alle noch nicht erfüllten Punkte in einem Memorial einzugeben. Diesem^chc»" badurch entsprochen, daß dem Gesandten durch die Kanzlei ein Memorial zugestellt wird, inMbt Abschrift der königlichen Ratification verlangt und im ferner» bemerkt wird, daß die noch nicht^c>nb aus dem ihm bchändigtcn ErklärungSactc und den Reversen vom 20. Oktober und 15.
ö" crschcn seien. Der Gesandte verspricht die verlangte Copic und bemerkt, daß die übrigen^vcicrlci Natur seien. Die einen laute» positiv, z. B.: ich will bezahlen, ich will Assignationen"Nissen in Folge der Ratification cffcctuirt werden; die andern seien auf weitere Verwendungkbc„ ^ ^ ich werde cö dahin empfehlen, der andere wird verschaffen, u. s. w. Diese Punkte könnenauf einmal ausgeführt werden, wie z. B. die Wünsche wegen dcö CcrcmvniclS, der Titulatur, des