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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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September 1613.

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der Ehre Gottes und die Erhaltung und Beschirmung der wahren evangelischen Religion; die Orte dnrfen^ für eine hohe Ehre halten, von so viel hohe» Ständen zum Beitritte ersucht zu werden; sie sollen sich nun-Mären, was sie zu thun gesonnen seien; im Falle der Einwilligung werden jene Gesandte Herschiken, ansderen Aufschlüssen und dem Unionsprojcct, das sie nebst den Secrcten mitbringen werden, man dann entnehmenkönne, was die Union sei und daß ihre Mittel den Beteiligten viel Nuzen bringe» und nichts schaden werden.Aach Verlesung des Schreibens, welches die IV evangelischen Städte in dieser Sache am 16. August 1610 anPfalzgraf Friederich erlassen haben, sowie der Antwort einiger Fürsten, Stände und Städte der Union ansAvttenburg an der Tauber vom 19. Angnst 1611, und nach Anhörung der Bedenken Zürichs und Berns überd>e Anbringen des Herrn Rettich, und daß namentlich Zürich geglaubt habe, man würde sich mit der ange-legenen Antwort der IV Städte und ihren Anerbieten begnügen, weil die Unirten selbst damit zufrieden ge-wesen seien eröffnen die Gesandten Berns: Zwar haben ihre frommen Altvordern nicht für thnnlich erachtet,S°ge» viele'fremde Fürsten sich zu verpflichten, sondern dafür gehalten, je weniger sie sich verbinden, um so'"ehr werde es ihrem Stand zum Guten gereichen; weil aber jezt die Sachen anders gestaltet, die Pract.ken"et stärker, die Seiten viel gefährlicher seien, der Papst und sein Anhang mit allen Mitteln den Evangelischen^bruch zu thnn trachten, wie von denen, mit denen die evangelischen Orte von Alters her stark verbündetseien, hi„ und wieder, z. B. in Rheinau, im Münsterthal und an andern bewußten Orten geschehen; da fernerwohl wisse, daß man jezt in der Eidgenossenschaft nur der Religion, nicht anderer Sachen wegen anLander gerathen würde, und erfahren habe, wie in vielen, die Religion berührenden Sachen nicht nur dieAcholisch genannten Orte, sondern auch die Könige von Frankreich und deren Ambassadoren den EvangelischenWiderstand leisten; weil überdieß die papistischcn Orte mit vielen fremden Fürsten, als mit dem Papst, demKönig von Spanien, dem Herzog von Savohen, dem Bischof von Basel und Andern mehr sich verbünde, haben""d in deren Dienst gezogen sind, so seien die Evangelischen gezwungen, sich ebenfalls mit denen, welche ihrerReligion sind zu verbünden; und da die Stadt Genf von Savoyen stetsfort bedroht werde, so müsse auch siedie Union'eingeschlossen und dadurch die Zürich und Bern obliegende Last der Erhaltung derselben erleichtert^'den- bei Aufrichtung der alten Bünde habe man nicht die Religion, sondern die Erhaltung der Freiheiten^ Auge gehabt und auch dießmal würde man in der ganzen Christenheit um keiner andern Sache als der^ligion wegen an einander gerathen; welcher Hülfe die Evangelischen nicht allein zu Frankreich, sondern auch5" de» katholischen Orten sich zu versehen hätten, würden sie bald erfahren; weil nun solche stattliche christlicheArsten Stände und Städte mit einander sich verbunden haben, um im Fall der Roth einander Beistand zu'eiste», so haben ihre Herren und Obern nach reiflichem Rachdenken und in Bcrüksichtignng, daß dieses christ-Unionswerk die Beförderung der Ehre Gottes und die Erhaltung der wahren evangelischen Religion^wekc und daß jeder Mensch von Golt dazu erschaffen sei, seine Ehre und Kirche zu fördern, gefunden, daßUnion vorthcilhaft sei und daß es deßhalb hochbedenklich wäre, den freundlichen Antrag auszuschlagen;^rich »„b Bern wünschen nun aber zu vernehmen, mit welchen Conditionen und Mitteln man ihnen zu bc-gesonnen sei ; finden sie dieselben nüzlich und ohne Nachtheil, so werden sie alsdann gebührenden BescheidScben, Fall aber etwas Unannehmbares, Beschwerliches begehrt würde, würden sie es abschlagen und beivor drei Fahren den Unirten geinachten Anerbieten verbleiben, so wie denn auch die Unterhandlungen nnt^ Pfalz sich zerschlagen haben, was weder bei Frankreich noch den katholischen Orten Unfrcnndschast oderMillen erwekt habe; würde man dagegen den Unirtc» abschlägige Antwort crthcilen, bevor man .hre Eon-