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Nach Vollendung des Ganzen wird eine Einleitungund ein Register folgen. Die Einleitung wird über dieMatrikel selbst, die bei der Textwiedergabe, befolgten Grund-sätze, die Art und Weise der Inskription, Zahl, Heimat,Jahr und Stand der Immatrikulierten, sowie über anderehier einschlagende Fragen näheren Aufschluss geben. DasRegister wird das alphabetische Verzeichnis der Personen-und Ortsnamen, desgleichen knappe biographische Notizenund Quellenangaben enthalten. Der Bearbeiter hat übrigens,dem Beispiele anderer folgend, schon jetzt gelegentlichbiographische Notizen beigefügt und dadurch, wie er glaubt,den wissenschaftlichen Wert der Matrikel in augenschein-licher Weise gezeigt. Es ist indes einleuchtend, dass dieErreichung biographischer Notizen in den meisten Fällenebenso schwierig wie zeitraubend ist. Dies gilt von solchenStudierenden, die sich später dem weltlichen Stande wid-meten, in noch höherem Grade als von jenen, die dengeistlichen Beruf ergriffen, weil die Quellen zur Eruierungder dem weltlichen Stande Angehörenden weit wenigerreichlich fliessen. Sachdienliche Mitteilungen und Winkewerden den Bearbeiter zu grösstem Danke verpflichten undsorgfältige Verwendung rinden.
Zur vorläufigen Orientierung glaubt der Bearbeiter inKürze noch folgendes bemerken zu sollen. Die Univer-sitätsmatrikel befindet sich jetzt in der Registratur desKlerikalseminars (VI. Fach Abt. A Nr. 1). Für die gütigeÜberlassung derselben zum Zwecke der Veröffentlichungsei der bisch. Regentie hiemit der verbindlichste Dank zumAusdruck gebracht. Die Matrikel reicht von 1551 bisOktober 1695. Sie wird die Grundlage der folgenden Ver-öffentlichung bilden. Zur Ergänzung dienen folgende Hi 1 l's-quelleu: Die Acta Universitatis (auch unter dem NamenDiarien bekannt), dio gedruckten Promotionskatalege, übertestimoniorum, die mit dem Jahre 1607 beginnenden Schüler-kataloge, die (in der Registratur des Klerikalseminars ver-wahrten) Verzeichnisse der bischöflichen Alumnen und derKonviktoren von 1605 bezw. 1621 an. Über diese Quellen