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der hoffnungslose Unordnung und Verworrenheit inseinen Anlagen und Studien, so würden sie, denke ich,ausbleiben...
Giovanni: Das überzeugt mich. Das ist vollkom-men wahr. Wir anderen alle sind bei weitem zu geschultund gebildet, um Gesichte zu haben; und wenn wir siehatten, so würden wir nicht daran glauben: Aber er hatauf diese Weise Erfolg, Erfolg, Meister Angelo!
Poliziano: Niemand darf von Erfolg reden, wonur der Pöbel gewonnen wird, indem man seinen arm-seligen Trieben schmeichelt; sonst müßte Florenz vor ganzItalien erröten ob des Erfolges dieser widerwärtigenKapuze. Ich war ein einziges Mal im Dom zugegen,als er predigte, dieser bestaunte Prior von San Marco,und bei allen Grazien, Musen und Nymphen! ich gehenicht wieder dorthin. Ich habe mir immer eingebildet,ein wenig von Beredsamkeit zu verstehen; ich habe michwohl in einem Irrtum befunden. Man glaubte ehemalsin Florenz, ein Prediger sei bewunderungswürdig durchdie gemessene und vornehme Wahl seiner Bewegungen,Worte und Wendungen, durch seine umfassende Kennt-nis der antiken Autoren, die er durch künstlerisch ange-ordnete Zitate beweist, durch bedeutende Sentenzen,Reinheit und Eleganz der Sprache, eine klangschöneStimme, den meisterhaften Bau seiner Perioden undharmonischen Silbenfall; — das alles sind offenbarPossen. Der Gipfel der Erhabenheit ist vielmehr, wenn
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