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Der Kleine Herr Friedemann : Novellen
Entstehung
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schüttelte schweigend meine Hand, alsich ihm Glück wünschte, viel Glück.

Ich sah ihm lange nach, wie er hoch-aufgerichtet an dem breiten Aussichts-fenster stand. Tiefer Ernst lag in seinenAugen — und Triumph.

Was habe ich noch zu sagen? — Erist tot; gestorben am Morgen nach derHochzeitsnacht, — beinahe in derHochzeitsnacht.

Es musste so sein. War es nicht derWille, der Wille zum Glück allein, mitdem er so lange den Tod bezwungenhatte? Er musste sterben, ohne Kampfund Widerstand sterben, als seinemWillen zum Glück Genüge geschehenwar; er hatte keinen Vorwmnd mehr zuleben.

Ich habe mich gefragt, ob er schlechtgehandelt, bewusst schlecht an der,welcher er sich verband. Aber ichhabe sie gesehen bei seinem Begräbnis,als sie zu Häupten seines Sarges stand;und ich habe auch in ihrem Antlitz denAusdruck erkannt, den ich auf seinemgefunden: den feierlichen und starkenErnst des Triumphes.