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Handelsstadt. Durch die Hausthür be-trat man eine geräumige, mit Steinfliesenversehene Diele, von der eine Treppemit weissgemaltem Holzgeländer in dieEtagen hinaufführte. Die Tapeten desWohnzimmers im ersten Stock zeigtenverblichene Landschaften, und um denschweren Mahagoni-Tisch mit der dunkel-roten Plüschdecke standen steiflehnigeMöbel.
Hier sass er oft in seiner Kindheitam Fenster, vor dem stets schöne Blumenprangten, auf einem kleinen Schemelzu den Füssen seiner Mutter und lauschteetwa, während er ihren glatten, grauenScheitel und ihr gutes, sanftmütigesGesicht betrachtete und den leisen Duftatmete, der immer von ihr ausging, aufeine wundervolle Geschichte. Oder erliess sich vielleicht das Bild des Vaterszeigen, eines freundlichen Herrn mitgrauem Backenbart. Er befand sich imHimmel, sagte die Mutter, und erwartetedort sie alle.
Hinter dem Hause war ein kleinerGarten, in dem man während des Sommerseinen guten Teil des Tages zuzubringenpflegte, trotz des süsslichen Dunstes,der von einer nahen Zuckerbrennereifast immer herüberwehte. Ein alter,knorriger Wallnussbaum stand dort,und in seinem Schatten sass der kleine