Druckschrift 
Herr und Hund
Entstehung
Seite
130
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bar wie mich, bewog, unsre Schritte zu hemmen undbetrachtend gegen ihn Front zu machen. Es war ein hin-länglich stattlicher Mann, etwas rauh seinem Äußerennach, mit einem hängenden Schnurrbart und bekleidetmit Wickelgamaschen, einem Lodenhut, der ihm schies inder Stirne saß, bauschigen Hosen, die aus einer Sorteharten Sammets, sogenanntein Manchester bestehen moch-ten, und einem entsprechenden Wams, an dem man aller-lei Gurt- und Lederwerk bemerkte, denn er trug einenRucksack auf den Rücken geschnallt und eine Flinte amRiemen über der Schulter. Besser gesagt: er hatte sie sogetragen; denn kaum war er auf dem Plan erschienen,^ als er die Waffe an sich zog und, die Wange schief ge-gen den Kolben gelehnt, ihren Laus schräg aufwärts gegenden Himmel richtete. Ein Bein in der Wickelgamaschehatte er oorgestellt, in der Höhle seiner auswärts gedreh-ten Linken ruhte der Laus, während er den Ellbogen ein-wärts unter denselben bog, den andern aber, den desrechten Armes, dessen Hand am Hahne lag, stark seitlichspreizte und sein visierendes Antlitz schief und kühn demHimmelslicht darbot. Etwas entschieden Opernhastes lagin des Mannes Erscheinung, wie sie dort über dem User-geröll, in dieser Freiluftszenerie von Buschwerk, Flußund Himmel ragte. Unsre achtungsvolle und eindring-liche Anschauung aber konnte nur einen Augenblick wäh-ren — da platzte drüben der flache Knall, aus den ichmit innerer Anspannung gewartet hatte, und der michalso zusammenfahren ließ; ein Lichtlein, blaß vor dembellen Tag, blitzte gleichzeitig auf, ein Wölkchen dampfte