Zwischenfall, in seiner Ansprache weiterging.
- Darauf ist Hyphialta schwangeren Leibs geworden undhat mir ein Söhnchen gezehlt, an dem meine ganze Seele hing,ein heilig Knäbchen, holdselig ausser aller Gewohnheit undwie von weiter und alter Landsart hero. Da aber das Kindvon Fleisch und Blut und es bedungen war, dass ich kein mensch-lich Wesen lieben durfte, so bracht Br es um ohn Erbarmenund bedient sich dazu meiner eigenen Augen. Denn ihr müsstwissen, dass, wenn eine Seele heftig zur Schlechtigkeit bewegtworden, so ist ihr Blick giftig und natterisch, am meistenfür Kinder. So ging dieses Söhnchen voll süsser Sprüche mirim Augstmond dahin, ob ich gleich gedacht hatte, solche Zärt-lichkeit sei mir erlaubt. Hatte wohl auch gedacht, schonzuvor, dass ich, als des Teufels Mönch, lieben dürfte inFleisch und Blut, was nicht weiblich war, der aber um meinDu in grenzenloser Zutraulichkeit warb, bis ichs ihm gewähr-te. Darum musste ich ihn töten und schickte ihn in den Todnach Zwang und Weisung. Denn die magisterulus hatte gemerkt,dass ich mich ehelich zu verheiraten gedachte und war vollerWut, weil er im Ehestande den Abfall ersah von ihm und ei-nen Schlich zur Versöhnung. Also zwang er mich, gerade diesVorhaben zu brauchen, dass ich kalt den Zutraulichen mordete,und wills gebeichtet haben heut und hier vor euch allen, dassich vor euch sitze auch noch- als ein Mörder.
Eine weitere Gruppe von Gästen verliess an dieser Stelleden Raum, nämlich: der kleine Helmut Institoris, der sichin stillem Protest, bleich und die Unterlippe an die Zähnegezogen, erhob, und seine Freunde, der Glattmaler Uottebohmnebst seiner sehr bürgerlich, geprägtem, hochbusigen Frau,die wir “die mütterliche Brust" zu nennen pflegten. Diesealso entfernten sich stillschweigend. Sie hatten aber wohldraussen nicht geschwiegen, denn wenige Augenblicke nachihrem Abgang trat leise Frau Schweigestill ein, in der Schürze,
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