kurze Pelzjacke garnicht erst ausgezogen, Adrian seinengegürteten Kamelhaarmantel angelegt. Sie gingen gegen denKlammerweiher und an seinem Ufer hin. Adrian erkundigte sichnach dem Programm von heute. Wieder einmal Brahmsens Ersteals piäce de räsistance? Ttfieder einmal die "Zehnte Sym-phonie"? "Nun, freue dich, im Adagio hast du schmeichel-hafte Dinge zu sagen." Dann erzählte er, dass er als Jungeam Klavier, lange bevor er von Brahms etwas gewusst, einmit dem hoch-romantischen Hornthema im letzten Satz fastidentisches Motiv sich ausgedacht habe, zwar ohne den rhyth-mischen Trick mit dem punktierten Achtel nach dem Sechzehn-tel, aber melodisch ganz in demselben Geist.
- Interessant, sagte Schwerdtfeger.
Nun, und der Ausflug vom Samstag? Ob jener sich unter-halten habe. Ob er dasselbe von den anderen Teilnehmernglaube.
- Hätte nicht netter verlaufen können, erklärte Rudolf.
Er sei sicher, dass alle dem Tag ein vergnügtes Andenkenbewahrten, ausgenommen wohl Schildknapp, der sich übernommenhabe und krank liege. "Er ist immer zu ehrgeizig in Damen-gesellschaft." Übrigens habe er, Rudolf, keinen Grund zumMitleid, da Rüdiger ziemlich impertinent zu ihm gewesen sei.
- Er weiss, dass du Spass verstehst.
- Tu' ich auch. Aber er hätte mich nicht noch zu froz-zeln brauchen, wo schon Serenus mich so zugedeckt hatte mitseiner Königstreue.
- Das ist ein Lehrer. Man muss ihn dozieren und korri-gieren lassen.
- Mit roter Tinte, ja. Im Augenblick sind mir alle beidehöchst gleichgültig, - wo ich hier bin und du mir etwas zusagen hast.
- Ganz recht. Und da wir von dem Ausflug reden, sind wireigentlich schon bei der Sache, - einer Sache, in der du mich
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