tischen Vorzügen der Nixengestalt vor der gegabelt-mensch-liehen, von dem linienreiz, mit dem der Frauenleib aus denHüften in den glattschuppigen, starken und geschmeidigen,zum wohlgesteuerten Dahinschiessen geschaffenen Fischschwanzverfloss. Er leugnete hier alles Monströse, das sonst denmythologischen Kombinationen des Menschlichen mit dem Tieri-schen anhafte, und tat, als gäbe er nicht zu, dass der Be-griff mythologische Fiktion hier überhaupt am Platze sei:
Das Meerweib habe vollkommene und gewinnendste organischeWirklichkeit, Schönheit und Notwendigkeit, wie man rechtgewahr werde angesichts des kümmerlich mitleiderregenden unddeklassierten Zustandes der kleinen Seejungfer, nachdemsie sich Beine erkauft, was niemand ihr danke, - es sei einunzweifelhaftes Stück Natur, das die Natur schuldig geblieben- wenn sie es schuldig geblieben sei, was er nicht glaube,ja was er besser wisse usw.
Ich höre ihn noch so reden oder murmeln, mit einer fin-steren Scherzhaftigkeit, die ich scherzhaft beantwortete,einige Ängstlichkeit, wie gewöhnlich, im Herzen nebst stil-ler Bewunderung für die Laune, die er dem offenbar auf ihmliegenden Druck abzugewinnen wusste. Sie war es, die michseine Ablehnung der Vorschläge billigen liess, die Dr. Kür-bis damals pflichtgemäss unterbreitete: Er empfahl oder gabzu erwägen die Befragung einer höheren ärztlichen Autorität;aber Adrian wich aus, wollte davon nichts wissen. Er habe,sagte er, erstens volles Vertrauen zu Kürbis und sei ausser-dem der Überzeugung, dass er mehr oder weniger allein, auseigener Kraft und Natur mit dem Übel fertig werden müsse.
Das entsprach meinem eigenen Gefühl. Eher wäre ich einemUmgebungswechsel, einem Kur-Aufenthalt zugeneigt gewesen,den der Doktor ebenfalls in Vorschlag brachte, ohne, wiesich hätte Vorhersagen lassen, seinen Patienten dazu überre-den zu können. Viel zu sehr hing dieser an dem entschied«!