rund 800000 Lichtjahre von uns entfernt seien, während einLichtstrahl, der, ausgegangen von einem der äussersten diesermit unseren optischen Instrumenten noch erreichbaren Stern-ansammlungen, seine Reise durch den Raum schon vor beiläufighundert Millionen Jahren angetreten habe, wenn er jetzt seinenReiz ausübe auf das Auge eines die kosmischen Weiten durch-spähenden Astronomen, - seine Art und Weise also, diese Toll-heiten zu behandeln, war kalt, lässig, von Belustigung gefärbtüber meine unverhohlene Abneigung, dabei aber auch von einergewissen initiierten Vertrautheit mit diesen Verhältnissen,will sagen: von der fortdauernden Fiktion, als habe er seineKenntnisse nicht unter der Hand, durch Lektüre, sondern durchpersönliche Überlieferung, Belehrung, Demonstration, Erfahrunggewonnen, etwa mit Hilfe seines obengenannten Mentors, desProfessors Capercailzie, der, so kam es heraus, nicht nurmit ihm in die Nacht der Tiefsee, sondern auch ins Gestirngefahren zu sein schien... Er tat halb und halb, als habeer es von ihm, und zwar mehr oder weniger durch Anschauung,dass das physische Weltall - dies Yf ort in seiner umfassen-den, auch das Fernste mit einschliessenden Bedeutung genommen,weder endlich noch unendlich zu nennen sei, weil beide Ausdrük-ke doch etwas irgendwie Statisches bezeichneten, während derwahre Sachverhalt durch und durch dynamischer Natur sei undder Kosmos sich, seit langem wenigstens, genauer gesagt:seit 1900 Millionen Jahren, im Zustande rasender Ausdehnung,das heisse: der Explosion befinde. Hieran lasse die Rotver-schiebung des Lichtes keinen Zweifel, welches uns von zahl-reichen Milchstrassensystemen erreiche, deren Entfernungvon uns allenfalls bekannt sei, - die umso stärkere Verände-rung der Farbe dieses Lichtes nach dem roten Ende des Spek-trums hin, in je grösserem Abstand von uns sich diese Nebel-flecke befänden. Offenbar strebten sie von uns weg, und beiden am weitesten, um 150 Millionen Lichtjahre, abliegenden
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