Druckschrift 
Doktor Faustus : das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn, erzählt von einem Freunde
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in mein Manuskript. Des Notenpapiers hat er sich bedient,offenbar weil ihm im Augenblick kein anderes zur Hand war,oder weil der Kramladen drunten am Kirchplatz des hl. Aga-pitus ihm kein genehmes Schreibpapier bot. Es fallen immerzwei Zeilen auf das obere Fünfliniensystem und zwei auf dasBass-System* aber auch der weisse Raum dazwischen ist durch-weg mit je zwei Schreibzeilen ausgefüllt.

Nicht mit voller Bestimmtheit ist der Zeitpunkt der Nie-derschrift auszumachen, denn das Dokument weist kein Datumauf. Soll meine Überzeugung etwas gelten, so ist es keines-falls nach unserem Besuch in dem Bergstädtchen oder währendunseres Aufenthaltes dortselbst abgefasst. Entweder stammtes aus einer früheren Periode des Sommers, von dem wir dreiWochen mit den Freunden zubrachten, oder es datiert aus demSommer vorher, dem ersten, den sie als Gäste der Manardisverlebten. Dass zu der Zeit, als wir einsprachen, das demManuskript zugrunde liegende Erlebnis bereits zurücklag»dass Adrian damals das folgende Gespräch schon geführt hatte,ist mir eine Gewissheit* ebenso, dass die schriftliche Nieder-legung unmittelbar im Anschluss an die Erscheinung, am näch-sten Tage vermutlich, geschah.

So schreibe ich denn ab, - und ich fürchte, kein Rüttelnferner Explosionen an meiner Klause wird nötig sein, um meineHand zittern und meine Buchstaben ausfahren zu lassen beimSchreiben...

"Weistu was so schweig. Werde schon schweigen, wenn auchschamhalben bloss und um die Menschen zu schonen, ei, aussozialer Rücksicht. Habe es willens steif und fest, dassßir die Anstandskontrolle der Vernunft bis aufs letzte nichtlocker werde. Aber gesehen habe ich ihn doch, endlich, end-lich; war bei mir hier im Saal, hat mich visitiert, unerwar-tet und doch längst erwartet, bin recht augiebig mit Ihm

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