die grauen und den Maulschimmel da* Aber der Schuppen ist vorJahren schon eingestuerzt. Nun muss euer Knecht, wie ich ihntun sehe, aus der Not das Beste machen, die Tiere anbinden undsie bedecken gegen den Regen, mit dem es, wenn ich mich auf dasWetter verstehe, nicht schlimm werden wird* Euch aber ist ernicht zuzumuten, und nicht, dass ihr weiterreitet bei Nacht, dennWoelfe gibt’s auch. Ich habe noch keinen, mochte er Herr seinoder Bettler, von meiner Schwelle gewiesen bei solchen Bewandt-nissen* Waere nur unsre grosse Armut nicht und die Duerftigkeitdieser Stube, in der ihr voller Bedenken euch umseht2 Unser zu-erst ist die Bedenklichkeit und das Zagen, denn wie sollen wireuch betten und wie, vorher, euch bewirten? Mit der Bewirtung,da wuesste ich allenfalls Rat, denn heute habe ich einen Fischgefangen, - viel Geld haett’ ich fuer den erworben im Handel, -ein wahrer Herrenfisch ist der euch und ein mundendes Abendessen,wenn mein Weib ihn euch kocht oder braet. Der Bettung wegen aber,da ist guter Rat teuerer - mag der Fisch auch nicht billig sein -um die ist mir zag und bange.' 1
"Mann”, sagte darauf der kuerzere Fremde, der nun die Kapuzezurueckgeschlagen hatte, darunter dichtes, schneeweisses Haupt-haar zum Vorschein kam, welches sehr huebsch zu seinen pech-schwarzen Brauen stand, "Mann, wolle dir keine Sorge machen umuns und wie du uns bettest, denn das ist ganz einerlei. Esscheint dir nur, dass es nicht einerlei ist, das merkei Wirsind zwar Herren, aber wir sind es unter so beschaffenen Umstaen-den, dass nichts uns anzufechten und keine noch so sehr unsernGewohnheiten widersprechende Zumutung uns zu kraenken vermag,denn keine, wie immer geartete, is t ueberhaupt der Rede wert imVergleich mit dem Eigentlichen und Grossen, dessentwegen wir
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