.beim Abschied" sich so bange an ihn geklammert hatte und in ihngedrungen war,‘den Ritt doch noch zu verschieben, sonst aberwenigstens balde, ach,'bald zurueckzusein, ehe ihn oder sie wo-moeglich ein Unglueck betraete. "Welch Unglueck, Traute?" hatteer laechelnd gefragt und ihr versprochen, nicht spaeter als aufden dritten Tag zurueckzusein. Das schien ihrer Liebe zu lange.
• Kaum war der Rudel zu Tal, schlich Jeschute zur.Herrin undsprach:
"Gefaellt’s ‘Euch, Hohe, die Luft ist rein, so will ich Euchfuehren*"
"Wohin, du Raebin?" . •
. "Zum Loch in der Wand und dem Ding darin."
"Pfui,’ denkst du immer noch daran und kommst nicht los vondem Unflat? - Es ist keine Zeit. Jede Stunde kann der Herzogzurueck sein.“
-"Nein doch,' gewiss nicht bis uebermorgen. Zweimal wollensie naechtigqn in der Herberge am Waldesrand. Ihr seid ganzsicher.” .. ,
"Sicher vor meinem Gemahl? Wie erfrechst du dich, Weibs-bild] Soll ich heimliche Wege gehen hinter ihm mit dir?"
"Ihr Sagtet doch, dass Ihr wissen muesstet, ohne seinWissen, um ihm zum Engel zuwerden."
‘‘Das sagte ich", ergab sich Sibylla. "Und wenn es dennsein soll, so geh’ voran, - weit voran, dass es nicht aussieht,als ob ich dir folgte." '
i» . * •
Also kamen sie in des^Herzogs Cabane und Privatgemach, undJeschute wies der Frau mit dem Finger die Stelle.
"Dort ist es", sagte sie* "Oberhalb*- Kaum sieht man in
der Verschalung den Ritz, wo man r s auftut. Ihr langt nicht