“Zu Unrecht, scheint mir, trennt Ihr das eine vom andern*
Der Mann, den Ihr verschontet, hatte mir Zwang und Schande zu-gedacht
"Euch zu besitzen, Herrin, war dieses Mannes Ziel* Erkaempfte um Euch und tat es auch im Zweikampf mit mir, EueremKnecht, den kein Zweikampf vergessen lassen durfte, dass er nurfuer Euch kaempfte.“
“Weise unterscheidet Ihr diesmal und ueberlasst mit Billig-keit dem Gegner das Recht auf hoehere Ziele. So klug besonnenwie heldenhaft habt Ihr gekaempft und den Drachen eingeliefert,der um mich kaempfte. Aufatmend dankt Euch das Land, dem neuesLeben durch Euch geschenkt ist, und kuesst die so ausnehmendfesthaltende Hand* Sie wird, so denk’ ich, nach neuem Pesthal-ten begierig sein, ist sie erst ganz geheilt. Dies schoeneAbenteuer gilt Euch, vermut* ich, als eines unter vielen. Ihrzieht nun weiter auf Ritterschaft?“
“Wuerde mir, Herrin, Euere Huld vergeben, wenn mich deuchte,als sei diese Staette das vorbestimmte Ziel meiner Irrfahrt ge-wesen, und wenn mir’s ums Herze waere, als sollte ich bleibenund Eurem Dienst mein ganzes Leben weihen?”
“Wie duerfte ich Euch, Ritter, etwas weigern? Ich bin vonEuerem Wunsch durchaus angenehm beruehrt» So bleibt. Auchduerft Ihr in der Mairie nicht laenger hausen. Euer Platz istan meinem Hof. Zu meinem Seneschalk erheb ich Euch, getrost,dass niemand mich schelten wird, weil ich Eure Jugend mit diesemAmt bekleide. Euer Verdienst wuerdigt Eure Jugend und schlaegtjeden Einwand nieder. Es gibt keine Erhebung, die Euer Verdienstnicht rechtfertigte. - Kniet nicht, ich will's nicht! Habt nunUrlaub! In meiner Umgebung seh Euch wieder.”
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