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Der Erwählte : Roman
Entstehung
Seite
122
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gehabt, wie's Bankerte haben. Dem Abt Ist er ln die Haenda ge-schwommen, wenn der ihn nicht deinem Vater genommen haett undwaere sein Almusenier geworden, ganz anders untertaenig muesster uns sein, weiss Kristl Die Rinder und Schweine muesst er unsaus- und eintreiben, den Stall au3mlsten mit seine*n Haenden! Wohatte dein Vater nur seinen Verstand, dass er, der ihn mit kalterHand von der Preise gefischt, dass er ihn dem Abte Hess undliess ihn fein werden und frech, statt Ihn zu behalten als Fund-gut, ihn uns zu halten als Knecht, als mistigen Knecht l u

Soweit Mahaute. Ihr Schimpfgezeter verklang im Innern derHuette. Hinter der Tuer stand Grigorss, rasch atmend, die Augengross. Kein Wort war ihm entgangen, jedes gellte In seinem Ohr,brannte in seinem Hirn. Wie war das, was war das? Vifahn- undWutwitä einer gekraenkten Mutter? Unrede und sinnlose Beschmie-rung? Nein, Mutterwitz dachte sich das nicht aus in der Wut:

Aus dem Fass, von der Freise, ein Ausgesetzter und Angeschwemm-ter, ein Findling und Fremdling. Keine LuegeJ Zu wahrJ -Starr stand er noch eine Weile, dann fuhr er auf und enteilte,doch nicht zum Kloster, das Kloster war ihm nicht Heimat mehr,dem Unbekannten und Unverwandten, dem Fundevogel und Vogelfreienziemte zum Dach nur der Himmel, von dem der Abend sank, und dersich mit Sternen bedeckte. Durch Sand uni Moos strich Grigorss,durch windschiefe Foehrenhaine zum Meere und wieder landein, umdie ganze Insel lief er, mied das Dorf, mied die Huetten, warfsich nieder schliesslich an einem Baum, in den Haenden dasFremdlingsgesicht. Wusste niemand doch, wer er war, - welcheSchande.' Jeder mochte sie ihm ins Gesicht werfen, der Aermstenoch: u Du Unbekannter 1” - und wuerde nicht wissen, welche Freu-de er mit dem Schimpf nach ihm warf, die Freude, die Ihm die