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Das Wunderkind : Novellen
Entstehung
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den Widersinn, der darin liegt, an seiner Schulter überdie Welt zu weinen ...

Wenn er krank würde, nicht wahr? Raten wirrecht, daß aus einem kleinen, gleichgültigen übelbe-finden seinerseits dir eine ganze Welt von Träumenersteht, in denen du ihn als deinen leidenden Pfleg-ling siehst, in denen er hilflos und zerbrochen vor dirliegt und endlich, endlich dir gehört? Schäme dichnicht! Verabscheue dich nicht! Der Kummer machtein wenig schlecht zuweilen, — wir wissen es, wirsehen es, ach, arme kleine Seele, wir sahen ganz anderesauf unseren Reisen! Aber um den jungen Avanta-geur mit den zu langen Augenlidern könntest du dichein bißchen kümmern, der neben dir sitzt und seineEinsamkeit gern mit deiner zusammentäte. Warumverschmähst du ihn? Warum verachtest du ihn? Weiler von deiner eigenen Welt ist und nicht von der an-deren, wo Frohmut und Stolz herrscht, Glück, Rhyth-mus und Siegersinn? Freilich, es ist schwer, in einerWelt nicht heimisch zu sein und nicht in der anderen, —wir wissen es! Aber es gibt keine Versöhnung ...

Der Beifall rauschte in Leutnant von GelbsattelsNachspiel hinein, die „Schwalben" waren fertig.Ohne die Stufen zu benutzen sprangen sie vom Po-dium herunter, plumpsend und flatternd, und die

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