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Die Hungernden
Entstehung
Seite
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man sobald als möglich wieder sich selbst über-läßt, damit unser hohler und wissender Blickdie Freude nicht länger störe ... wir alle hegeneine verstohlene und zehrende Sehnsucht ln unsnach dem Harmlosen, Einfachen und Lebendigen,nach ein wenig 8reundschaft, Hingebung, Ver-traulichkeit und menschlichem Glück. Das „Le-ben", von dem wir ausgeschlossen sind, —nichtals eine Vision von blutiger Größe und wilderSchönheit, nicht als das Ungewöhnliche stelltes uns Ungewöhnlichen sich dar; sondern dasNormale, wohlanständige und Liebenswürdigeist das Reich unserer Sehnsucht, ist das Lebenin seiner verführerischen Banalität..."

Lr blickte hinüber zu den plaudernden, wäh-rend durch den ganzen Saal ein gutmütigesGelächter das Spiel der Klarinetten unterbrach,die das schwere und süße Liebesmelos zu gellen-der Sentimentalität verzerrte. — Zhr seid es,empfand er. Zhr seid das warme, holde, tö-richte Leben, wie es als ewiger Gegensatz dem