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Die Hungernden
Entstehung
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Silber besetzten RIelde, den Ropf ein wenigschief geneigt und die Hände auf dem Rücken,an der Wand lehnte und plaudernd dem kleinenMaler in die Augen blickte, schelmisch und un-verwandt in seine Augen, die ebenso blau, sofreiliegend und ungetrübt waren wie ihre ei-genen.—

Wovon sprachen sie, wovon sprachen sie nurnoch immer? Ach, dieses Geplauder, das so leichtund mühelos aus dem unerschöpflichen Bornder Harmlosigkeit, der Anspruchslosigkeit, Un-schuld und Munterkeit floß, und an dem er,ernst und langsam gemacht durch ein Leben derTräumerei und Erkenntnis, durch lähmende Ein-sichten und die Drangsal des Schaffens, nichtteilzunehmen verstand! Er war gegangen, hattesich in einem Anfall von Trotz, Verzweiflungund Großmut davongestohlen und die beidenMenschenkinder allein gelassen, um dann nochaus der 8erne, mit dieser würgenden Eifersuchtin der Rehle, des Lächelns der Erleichterung