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Graf Eberhard im Bart hatte ans Furcht, das* der Bund überwiegendösterreichischen Zwecken dienen werde, mit dem Beitritt gezögert. Der Bundkam endgültig in Esslingen zustande (Tgl. Klüpfel, Urkunden zur Geschichtedes Schwäbischen Bundes I, S. 13). Eberhard seihst hatte bei einer Unter-nehmung des ganzen Bundes zum ersten Aufgebot 3000 Mann zu Fuss und i>300 zu Pferd zu stellen, heim zweiten die Hälfte.
24. Herzogsbrief für Graf Eberhart im Bart.1495 Juli 21.
Nach dem Originale im Kgl. Staatsarchiv zu Stuttgart. — Abdruck: Keyscher 11, 1.
In dem mimen der heiligen drivaltigkeit. Wir Maximilian 10von gottes genaden römischer künig zu allenn zeyten merer desreielis, zu Hungern, Dalmatien, Croatien etc. künig, ertzhertzog zuOesterreieh, hertzog zu Burgundi, zu Lotherig, zu Brabant, zu Steyr,zu Kerendten. zu Crain, zu Lymburg, zu Lutzemburg und zu Ghel-dern, grave zu Flandern, zu Habspurg, zu Tiroll, zu Phirt, zu 15Kyburg, zu Arthoys und zu Burgundi, phallentzgrave zu Henigew,zu Holland, zu »Seeland, zu Namur und zu Zutphen, marggravedes heiligen römischen reielis und zu Burgaw, landgravc in Elsess,herre zu Friesland, auf der Windschen march, zu Portenaw, zuSalin und zu Mecheln ete. embieten den erwirdigen hoch und auch 20wolgcbornen, cdeln, strengen und ersamen unsern und des reielischurfürsten, fürsten, geistlichen und weltlichen, auch prelaten, graven,herren, ritterschaft und stetten und allen andern, die yetzo undhinfür in ewigkeit sein werden, unser genad und alles gut. Dielieb göttlicher natur hat anfangs die oebersten creaturen geschöpft, 25nach genaden und verdienst crlcwchtet, in wirde und gewalt geord-net, dardurch göttlicher wille und gewalt nach ansehung von ewig-keit ordenlieh in der lieb beschehen und das obrist und himelischreiche mit wirden und stenden der creatur gezieret wurde. Vondannen wir in cristenlicher versamblung unser das lieili^- römisch 30reiche bekreftiget, geeret und enthalten gentzlieh glauben, auchgeflissen sein sollen und wellen und, so ferre wir niiigen, denobristen fusstaffen zu gelcyehnuss unser vorfaren am reiche nach-zufolgen, die nit allein zu erlewchtung und wirden sonder auchzu notdurft der zierung des reielis grossmechtigkeit fürstenthurab 35und andere stende in wesen geordnet und versehen haben, der-selben fürstenthumb und stende nach den feilen diser zeitlichenzergenglichen weit vil abkonien und erloschen seind, und so