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heilghen rychs, der nach anwishighe der ritterschafft, dingpflichtigenund unistendern des friengerichts daruff wisende für recht, nachdemund daz procuratorium ledegans sy an pergamente, schafften, siegele,sunder caduc, rasur off lastennaill, so sy daz nach frienstuls rechteB bündig', meclitig, krefftig und von werde. Und as dat procuratoriunivolmechtig erkant was, so offende Heinrich Murer procurator vorstendund durch synen gewunnen vorsprecher vorgenant, wie daz derhochgeborn her her Ludewig grave zu Wirtemberg und zu Mumpel-garten durch alle sync lande verinyts synen aniptluden, voigten,
10 scholtheissen, richteren alle syner wertlichen gerichte hestalt undernstlichen entfolen hettc, idernianen nach gewonniss urtall underkentnisse der gerichte, gerichts und rechtes zu gestaden und zuwiedervaren laissen. Daruff so bad der ergnant Hainrieb. Murerprocurator vorstend eyns rechten urtails under konix banne in
15 nanien und von weghen des obgnanten imsers gnedigen hern Lude-wigs graven tu Wirtemberg etc., wer eynich man, der syner gnadenvolschuldighe, zugcliorighe lyffeighen wer, hin der inie in synergnade lande besessen, der boven soliche geböte des rechten vor-stende eyinande anders syner hindersesen, oder die syn gnaden
20 zu versprechen staut, vor andere ausswendighe wertliche gerichteheischede, beswerede oder verbodete, ob syn gnade der oder den,die sulichs deten, darumb in dem rechten icht mochte schuldighen,straiffen oder straitfen laissen nach syner gnaden lande ghericlitsi'eclite, ob waz darumb recht sy. Daz urtall satzen wir friegraven
25 vorstend an eynen echten, rechten, schiltbordighcn frienscheffen deshughen rychs, der nach anwisinge der ritterscliafft, dingpflichtigenund umstenderen des friengerichts daruff wisete für recht, wereynich man, der dess obgenanten unsers gnedigen beren hernLudewiges graven zu Wirtemberg und zu Mumpelgarten volschul-0 dighe, zuhehorighe lyffeighen wer, hynder ime in syner gnade landebesessen, der boven solich gebodt des rechten eymande anderssyner gnaden hindersessen, oder die synen gnaden zu versprechensteent, vor andere ausswendighe wertliche gerichte heischen, bc-^ sweren off verboden dete, den oder die daz sulichs deten, die
3i > mochten im rechte syn gnade darumb woll schuldighen, straiffen°ilcr straiffen laissen nach syner gnaden lande ghericlits rechte,der oder die das also getan heften off noch doende wurden, en-niochten dan wisen off bibrengen myt warhafftigen künden undkuntschopfen oder myt gnugsainelichen zughe, daz dem oder denü gerichts off rechts geweighert und an syner gnaden gerichte recht-
Wilrtt. Goscliichtsquollon XI. 4