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Ausgewählte Urkunden zur Württembergischen Geschichte
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guldin, item Rütensskeim für sechsshundert guldin, item Münchingenfür sechsshundert guldin, item Meymsshein für tusent guldin, itemHeyterhach für tusent guldin, item Metzingen für tusent guldin,item in unser grave "Ulrichs teil Gretzingen die kirch ist angeslagenfür fünff'hundcrt guldin, item Ensingen für vierhundert guldin, item 5Uffkirch für sechsshundert guldin, von der vorgenanten kirchenwegen sin wir üherkomen, wenn die ledig werden, das wir undunser erben die beyd lihcn sollen und gemein miteinander niessen.Doch in welichs herren teyl ander uns der ohgenanten kircheneine oder mer heymfallet, wil dan derselbe herr oder sin erben 10die lyhung der kirchen für sich selbs haben, wenn er dann demandern die sum guldin, als die kirch angeslagen ist, als vor-geschriben stet, gyt, so mag derselb herr dieselben kirchen daunen-hin selbs lyhen und niessen und die andern kirchen und pfründensol unser yeglicher herr in synem teyl lyhen ussgenomen die kirchen 15und pfründen zu Brethcin, zu Kettenacker, zu Bretzingen, und diepfründ zu Ulm, die söllent wir grave Ulrich und unser erben lyhen.Were ouch ob ein closter oder mer, das dem vorgenanten unsermbruder grave Ulrichen zugeteylt ist, höfe oder guter bette, die inunserm grave Ludwigs teyl gelegen weren, so sollen wir grave 20Ludwig noch unser erben mit denselben höfen und guten nit zutund han und sie unbeswert lassen mit huntlegungen, diensten undandern unbillichen beswerungen ungeverlich. Dessglich ob eincloster oder mer, das dem vorgenanten unserm bruder grave Lud-wigen zugeteylt ist, höfe oder guter hett, die in unserm grave 25Ulrichs teil gelegen werent, so sollen wir graf Ulrich noch unsererben mit denselben liöfen und guten ouch nit zu tund han undsie unbeswert lassen mit huntlegungen, diensten und andern un-billichen beswerungen ungeverlich. Doch ob sölich höfe oder guterunser einem stürbar oder schatzber werent, dartzu sölte unser veg- 30liebem herren, under dem die gelegen stürbar und schatzber werent,sine recht behalten sin.

Als dann wir beyd ein jerlich gült haben von grave Ytel-frytzen von Zolr seligen kinden und ouch von der statt zu Sultz,die sollen wir beyde und unser erben gemein niessen, und ouch 35das dienstgelt, das wir grave Ytelfrytzen erben und den von Gerolz-egg herren zu Sultz verschriben haben, gemein geben und derrechte und velle, so wir zu beyden herrschaft'ten und slossen Zolrrund Sultz haben, gemein warten und uns beyden und unsern erbenglich gevallen und werden. 40