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Ausgewählte Urkunden zur Württembergischen Geschichte
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et pluribus aliis testibus fidedignis ad hec vocatis specialiter etrogatis tereia decima die niensis Novembris anno domini millesimotrescentcsimo nonagesimo septimo.

Durch diese Urkunde ist Mömpelgard mit Zugehör an Württemberg5 gekommen, von dem es erst durch den Lüneviller Frieden an Frankreich ab-getreten wurde.

14. Stuttgarter Erbrechtsbestimmung.

1432 Januar 24.

Nach einem Kopialbuoh des 15. Jahrhundert (XIX Bl. 58) im Kgl. Staatsarchive10 zu Stuttgart. — Abdruck: Sattler II, Beil. 52.

Wir Ludwig grave zu Wirtemberg etc. bekennen und tunkunt offembar mit diseni brieff, wann uns unser lieb getruwen dervogt, die richter und burger geineinlicli unser stat zu Stutgartenfürbracht bond, wie sie von unsern vordem seligen begnadet werent

15 worden, wenn sich ir eins kind, er wer ains oder mer, verenderteund zu der heiligen ee griffe one sines vatters oder muter wissenund wider iren willen, das dann dieselben sin vatter und muteroder ir eins, ob eins vor dem andern abgienge, dassclb oder die-selben sine kinder wol enterben möchtent, des sie oucli brieff ge-

20 habt liabent, die sie aber verlorn haben, und haben uns gebettenin solich loblich gut sach und gewonheit zu ernüwern, zu bestetigenund zu kreftigen, also haben wir solich ir bett gütlich erhöret undernüwern, kreftigen und bestetigen den obgenanten von Stutgartenund iren nachkomen für uns und unsern lieben bruder Ulrichengraven zu Wirtemberg und unser beider erben, wenn das wer, dassich der vorgenanten unser burger und hindersessen zu Stutgartenkinder- eins oder mer, wievil der were, zu der heiligen ee griffeund sich veränderte mit ainem elichen gemächid one sines vattersund muter wissen und wider iren willen oder das sich derselbenunser burger und hindersessen kinder eins oder mer gegen vatterund muter oder gegen ir einem verhandelte und verwürekte mit»liehen Sachen, darumb sie von vatter oder muter billich zu ent-

erben werent, das dann desselben oder derselben kind vatter undmuter sie beide oder ir eins nach des andern tod dasselb oder die-5 selben ire kind wol enterben und ir gut, das denselben kindenzugefallen und worden solt sin, an ander end durch gott oder durchir seien heiles willen oder andern iren kinden oder fründen gebenund ordenen mögen, doch das solich geben und ordenen, das vatter