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Ausgewählte Urkunden zur Württembergischen Geschichte
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sol oucli er und sein erben dieselben vesten mit burghut und mitandern Sachen behüten und besorgen on unsern schaden ungever-lich. Wer ouch das wir mit haus in eine veste oder in ein stat,welche die wer, die wir und unser bruder miteinander gemein5 haben, sizen wolten, das mochten wir wol tun, doch unserm bruderund seinen erben unschedlich an irem teil der nüczen und velledoselbest ungeverlich.

Wer oucli saclie, daz wir eliche leibes mannes erben gewunnen,so sullen die vesten und stete, die wir vorus innehaben und die

10 ouch graf Ebirhart unser bruder zuvor us innehat, uns beider-seiten und unsern erben gleich offen und gemein sein als anderunser stete und vesten on alles geverde. Wer abir das wir eineneliehen erben weibes gesiechte gewunnen und on andern elicheleibes mannes erben abgingen, der tochter sol man geben zu einem

15 manne czwenczig tausend pfunt hallir. AVer ouch das graf Ebir-hart unser bruder odir graf Ulrich sein sun on euch leibesmannes erben abgingen und ir yglicher oder ir einer ein tochterliezzen, so sol man ouch ir yglichem einer tochter czwenczig tusentpfunt hallir geben und sie domit ze manne geben und bestaten.

20 Es ist oucli beredet, daz wir und graf Ebirhard unser bruder

mit einander czwen gemein amptmann scczen sulln, die die her-schaft von Wirtcmberg und daz lant beide diener und arme lüteverantworten und verteidingen nach ir notdurft. Wer abir dazwir uns der czweyer nicht vereinen mochten, so sullen wir uns

25 eins gemeinen mannes vereinen und übireinkomen und sullen wirund unser bruder unser yetweder von seinem teil einen ze demgeben und die drey oder der nierer tail us den dreyn sullen ufii' gesworn eide czwen erber man uns geben und benennen usczwelfen, die wir und unser bruder dorczu benennen und biten,und die czwen manne, die sie uns geben, die sullen die herschafftzu Wirtemberg, land und lcute verteidingen und versprechen, alsvorgeschriben stet, uf ein zil als wir und unser bruder des übireinkomen mit sulcher bescheidenheit, das ouch unser yetweder, beidewir und unser bruder mügcn die herschaft von Wirtemberg, leute,üiener und lande, beide arme und reiche selber verteidingen undversprechen zu tagen und ze teidingen, wann und als oft wirwollen, die czwen unser amptman sint dobey oder nicht unge-verlich. Wer ouch daz die czwen man, die uns die drey oderder merer teil dar geben und benennen, das ampt nicht an sichnemen wolten oder tun, so sullen sie uns andrer czwen man geben