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Deutschlands wildwachsende Arzney-Pflanzen und deren gewöhnlichste Verwechslungen : mit Linnés Bild
Entstehung
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Urticeen, spr.

Polygamia, trioecia. Lin.

FICUS, Feigenbaum.

Gattungs-Character: Gemeinschaj L lieh er Fruchtboden bim förmig, zusam-mengewachsen, geschlossen, fleischig, zahlreiche Blümchen einschhes-send. IVeibliche Blümchen ohne Krone, mit jünjtheiligem Kelch,einem Griffel, einsaamig. Männliche Blümchen mit Stheihgem Kelchund drei Staubfäden.

FICUS CA RICA. L.

Gemeiner Feigenbaum, Gartenfeigenbaum, gemeine Feige.

Beschreibung: Ein Baum von 6 bis 18 Fuss Höhe; Rinde grau, glatt;Aeste zurück gebogen. Blätter abwechselnd, gestielt, gross, herzför-mig, 3 5 lappig, ausgeschweift gezähnt, geädert, oben rauh, dun-kelgrün, unten feinhaarig, weiss lieh, mit stumpfen Lappen Frucht-boden birnjörmig, theils männliche, theils weibliche Blümchen ein-schliessend; Fruchtknoten mit langem Pistill und gespaltener Narbegekrönt. Saame mit einem Schlauch umgeben.

Wächst im südlielieii Tyrol, in Italien, Spanien, Sicilien und anderen südli-chen Ländern von Europa, so wie in ganz Asien wild, und wirdauch in Deutschland häufig in Gärten gezogen.

Blühet beinahe das ganze Jahr hindurch Die Früchte reifen im Sommer.

Oilicinell: Die getrockneten Früchte, oder eigentlich die fleischigen Frucht-böden, Feigen, Caricce s. Fructus Ficus.

GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. V er Band pag. 342,

Zergliederungen: 1. Ein Blumenboden im Durchschnitt.

I. Ein 7heil desselben,

3. Männliches Blümchen vergrössert.

4. Weibliches

/

5. mit [\spaltigem Kelch.

6. mit doppeltem Kelch.

7. Die Frucht sammt dem Kelch in natürlicher Grösse.

8. Dieselbe der Länge nach durchschnitten und vergrössert.

9. Der Saame in natürlicher Grösse.

10. vergrössert.

II. 12. Durchschnitt des Saamens.

i3. Der reife Fruchtboden im Durchschnitt,