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Deutschlands wildwachsende Arzney-Pflanzen und deren gewöhnlichste Verwechslungen : mit Linnés Bild
Entstehung
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Coniferen, Spr.

Dioecia, monadelphia. Lirti

TAXUS. Eibenbaum,,

Gattungs-Cliaracter: Männliche Blume vier kelchähnliche Schuppen> Kronefehlend; weihliche Blume vier leichähnliche Schuppen, Krone fehlend;Narbe stiellos. Nuss einsaamig> von dem fleischigen Kelche zurHälfte eingeschlossen»

TAXUS BACCATA. L

Gemeiner oder beertragender Eibenbaum, gemein Taxus, Echenbaum s

Gyenbaum, If, Iba> Eiben> Eve.

Beschreibung: Strauch oder Baum, o/£ 25 3o /ws hoch und eiriAlter von 4oo Jahren erreichend. Aeste abwechselnd, vo/2 den her-ablaufenden Blattstielen eckig, gestreift. Blätter zerstreut, sehr nahean einander stehend, kaminförmig, kurz gestielt, gleichbreit lanzett-förmig, steif ', hart, gespitzt, am Rande umgebogen, 1 Zoll lang, obendunkelgrün und glänzend, mit einer erhabenen Linie, unten hellgrün,immergrün. Blumen kurzgestielt, in den Blattwinkeln> gewöhnlichauf der untern Seite. Schuppen der männlichen Blume zugerundeUhohl, Blumenkrone fehlend; seAr viele Staubfäden, in eine Säule ver-wachsen, länger als der Kelch; Staubbeutel niedergedrückt, am Randestumpf, achtspaltig, nach der Befruchtnng schildförmig. WeiblicheBlume wie die mannliche, Fruchtknoten oben Griffel f ehlend' Narbestumpfe Kelchschuppen zu einer unächten saftigen Beere verwachsend;Beere in der Mitte vertieft und einen einzigen nussartigen Saameneinschliesscnd, rundlich, roth Saamen eyförmig - länglich > schwärz-*lieh, sehr hart.

Wächst in mehreren Gegenden Deutschlands, in dicken finstern Wälderihund wird in Gärten zu Hecken gezogen♦

Blühet im März bis Mai. Die Frucht reift im August und September.

Officinell: Die Blätter, ehemals auch die Rinde und Beeren, Herba seu Folia>Cor Lex, Baccce Taxi.

GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. V er Band pag. a65.

a. Ein männlicher blühender Zweig.

b. Ein weiblicher fruchttragender Zweig»

Zergliederungen: 1. Die männliche Blume vergrösserU

2. Die verwachsenen Staubfäden vergrössert.

3, Ein einzelner Staubbeutel vergrössert.

4 Die weibliche Blume stark vergrössert,,

5. Die Beere durchschnitten.

6. Der Kelch.

7. Die Nuss.

8. Der Saame.

9. Der Blumenstaub stark vergrösserU