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Deutschlands wildwachsende Arzney-Pflanzen und deren gewöhnlichste Verwechslungen : mit Linnés Bild
Entstehung
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V

Amentaceen. spr. Mqncecia, Polyandria. Lin.

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QUERCUS. Eiche. L.

Gattungs-Character: Männliche Blume: Krone fehlend, Kelch Sspaltig,510 Staubfäden, Staubbeutel 2köpf ig; Weibliche Blume: Kronefehlend, Kelch glockenförmig, ganz, Narbe 3theilig; Nuss oben,lederartig, einsaamig.

QUERCUS PEDUNGULATA. Willd.

Stieleiche, Sommereiche, Augsteiche. Masleiche, Rotheiche, Tanneiche.

Beschreibung: Grosser Baum mit aschfarbiger, rissiger, an den äusserstenAesten glatter und röthlich-grüner Rinde. Blätter abwechselnd, faststiellos, länglich, buchtig, Lappen abgerundet, nach oben schmäler,stumpf, glatt, oben dunkelgrün, unten blässer. Männliche Kätzchenauf den vorjährigen Aesten in dichten Haufen stehend; weiblicheBlumen in den Blattwinkeln an den jungen Trieben, auf etwas ver-längerten Stielen sitzend. Nuss, länglich, zu 1 3 beisammen stehend,in dem gestielten bec~kenförmigen Kelche sitzend.

JVächst in ganz Deutschland und bildet grosse JVälder.

Blühet im April mit dem Ausbruch der Blätter. Die Frucht reift im Sep-tember.

Officinell: Die gleichen Thcile wie von Quercus Robur. L.

GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. V er Band pag. 63,

a. Ein blühender und

b. ein f ruchttragender Zweig.

Zergliederungen: 1. Die weibliche Blume stark vergrössert,

2. männliche

3. Der reife Kelch.

4. Die reife Nuss.

5. Der Kern.

6 und 7. Der Kern im Durchschnitt.

8« Der Blumensiaub stark vergrössert.