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Deutschlands wildwachsende Arzney-Pflanzen und deren gewöhnlichste Verwechslungen : mit Linnés Bild
Entstehung
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Aroideen. Spr. Monoecia, Polyandria. Litt.

AH UM. Aron.

Gattuiigs~Character: Scheide einblättrig, Kolben oben nach, in der Miltemit männlichen, unten mit weiblichen Blumen besetzt.

AR I M MACULATUM. L.

Gefleckter Aron, Schlangenkraut, gemeines Schlangenkraut, DrcichenwurZ.

Beschreibung: Wurzel knollig, fleischig, mit Fasern besetzt, weiss. Blät-ter aus der Wurzel, langgestielt,, spiessförmig, gross, oben gesättigtgrün, unten blässer, glänzend, den Winter über ausdauernd Schei-de aufrecht, gross, innen weiss, aussen blassgrün, am Grunde zusam-mengerollt, in der Mitte zusammengedrückt, an der Spitze überhän-gend. Kolben keulförmig, purpurroth♦ Kelch und Krone fehlend.Staubbeutel viereckig. Fruchtknoten verkehrt eyförmig. Grifjel feh-lend. Beere rund, einfächerig oder isciamig. Saame rundlich.

Wächst im südlichen Deutschland in feuchten, schattigen Wäldern und Ge-büschen.

Blühet im May und Juny. Die Saamen reifen im July und August.

Officinell: die Wurzel, Radix Ari seu Aronis.

GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. "V er Tlieil pag. 87.

a. Eine blühende Pflanze.

b. Ein Schaft mit reifen Beeren.

Zergliederungen: 1. Der Kolben.

1. Staubbeutel von der Seite vergrösserL

j. ditto von vorneii,

4. Fruchtknoten vergrösserL

5. Honig - Befiältniss.

6 Beere in natürlicher Grösse durchschnitten.

7. Sciamen

& durchschnitten,

[). WiurzelknoUen durchschnitten<