Compositae. Spr.
Syngenesia, polyginia superflua. Lin.
INULA. Alant.
Gaillings-Character: FrucJitboclen ziemlich nacht; Kelch, schuppig dachzie-gelförmig; Strahlenblümchen zahlreich, linienförmig; Staubbeutel amGrunde mit zwei Borsten versehen.
INULA HELENIUM. Lin.
Wahrer, gewöhnlicher Alant, Brust-Alant, Alant-Wurzel, Helenenkrauh
Beschreibung: Wurzel ausdauernd lang, spindelförmig, ästig, mit we~nigen Zasern versehen, daumensdick, aussen bräunlich, inwen-dig weiss. Stengel aufrecht, 5—-6 Fuss hoch, eckig, rauh, ästig,Blätter eyförmig, gezähnt, runzlich, oben rauh, unten weisslich fd*zigj Wurzelblätter sehr gross, im Kreise stehend, am Blattstiel hin-ablaufend; Stengelblätter abwechselnd, stengelumfassend, eylanzett-förmig, untere gestielt, oberste ungestielt. Blume gross, goldgelb,einzeln, an der Spitze des Stengels und der Zweige stehend Kelch-'schuppen eyförmig, stumpf, etwas filzig, blattartig. Saame eckig>in bleibendem Kelch; Fruchtboden nackt, flach. Saamenkrone haarig>einjach, so lang als der Saame.
Wächst in dem grössten Theil von Europa, auch in Deutschland auf Wiesen; an Zäunen und Ackerrändern wild und wird auch häufig MGärten angepflanzt.
Blühet im July und August; Die Saamen reifen im September und Octobei\
Officinell: Die Wurzel, Radix Enulce, seu Inulce Helenii.
GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. IV er Theil pag* 38i.
a. Blühende Pflanze.
b. W i urzelblatt.
c. Wurzel.
Zergliederungen: l. Strahlenblümchen.
2. — — vergrössert.
3. Scheibenblümchen in natürlicher Grösse.
4. — — vergrössert.
5. Geöffnetes Scheibenblümchen vergrössert.
6. Die Staubgefässe vergrössert
7. Der Griffel mit dem Fruchtknoten vergrössert'
8. Der Fruchtboden.
9. Reifer Saame.
10. — .— vergrössert-