Compositae. Spr. Syngenesia, polygamia superflua. Lin.
TANACETUM. Rheinfarrn.
Gattungs-CIiaracter: Kelch vielblättrig, dachziegelförmig, halbhigelförmig;Schuppen spitzig; Sirahlenblümchen mit unvollkommener, dreitheili-ger Krone; Fruchtboden nach,, kegelförmig; Saamenhrone gerändelt,häutig.
TANACETUM VULGARE. L.
Gemeiner Rlieinfarrn, Wiurmfarrn, Weinfarrn, gemeines Wurmkraut, Re-
vierkraut, Kraftkraut, Rheinfallkraut.
Beschreibung: Wurzel ausdauernd, ästig, kriechend, hart. Stengel aufrecht, i—4 Fuss hoch, hart, rund, gestreift, nach oben ästig. Blät-ter abwechselnd, stiellos, umfassend, glatt, feinpunktirt, unterbrochengefedert; Fiederblättchen herablaujend, lanzettförmig, eingeschnit-ten, scharf gesägt, abwechselnd und gegenüberstehend. Blüthen halb-kugelich, goldgelb, in flachen Doldentrauben an der Spitze des Sten-gels und der Aeste stehend; Zwitterblümchen mit fi'uifspaltigern Rand,weibliche dreispaltig; Narben zurück gebogen. Kelch glatt, Schuppe* 1spitz, am Rande vertrocknet. Saame 5—6 rippig.
Wächst in ganz Deutschland an Ackerrändern, Wegen, Zäunen, Gräbenund den Ufern der Flüsse.
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Blühet vom July bis September; Die Saamen reifen im Herbst.
Officinell: Das Kraut, die Blüthen und Saamen, Herba, Flottes, Semina Ta~naceh.
GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. IV er Theil pag. 356.
Zergliederungen: i . Zwitterblümchen von der Scheibe.
2. — — — — vergrössert,
3. Die Krone desselben geöffnet.
/[. Die Staubgefässe.
5. Der Griffel mit dem Fruchtknoten.
6. Weibliches Blümchen vom Rande vergrössert.
7. Dasselbe geöffnet.
8. Der Fruchtboden vergrössert.
g. Reifer Saame.