Compositae. Spr.
Syngenesia, polygamia aequalis. Lin.
CARLINA. Eberwurz.
Gattungs-Character: Kelch vielblättrig, dach ziegeiförmig; äussere Schuppendornig, schlaff, gefiedert, innere verlängert, strohartig, glänzend',gefärbt, dornenlos Fruchtboden spreuartig- horstig ; Saamenkroneungestielt, gefiedert , von einer kurzen, borstigen umgehen.
CARLINA ACAULIS. L.
Einfache, stammlose, weisse Eberwurz, Zwerg - Eberwurz, Rosswurz, eng-lische Distel.
Beschreib an g: Wurzel ausdauernd, spindelförmig, einfach, runzlich, aus-sen braun, innwendig hellgelb Stengel einfach, aufrecht, 1 Zoll bisl Fuss hoch, blättrig, einbläthig. Blätter glatt; Wurzelblätter lang>gefiedert, Kreisförmig liegendfiederblättchen gefaltet, lappig, buch-tiggezähnt, mit dornigen Zähnen; Stengelblätter abwechselnd; halb-gefiedert, starkrippig; die in der Nähe der Blumen lanzettförmig>tief gezähnt, oben etwas filzig. Blume gross, aus gleichförmigenZwitterblümchen zusammengesetzt. Aeussere Kelchblätter gefiedert,stachlig, filzig, innere doppelt länger, trocken, perlmutterartig glän-zend, Saame länglich.
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Wächst in der Schweiz, Frankreich, Italieji und verschiedenen GegendenDeutschlands, in Württemberg auf dem Schwarzwalde, bei Tübingenund Stuttgart auf sonnigen Bergen und Trif ten.
Blühet vom July bis September; Die Saamen reifen gegen den Herbst.
Oflicinell: Die Wurzel, Radix Carlince, seit Cardopatuu s. Chamceleontisalbi
GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. IV er Band pcig. 320.
Zergliederungen: 1. Der Fruchtboten im Durchschnitt.
I. Einzelnes Blümchen.
3. — — vergrössert,
4. Dasselbe ohne den Fruchtknoten.
5. Dasselbe geöffnet.
6. Der Griffel mit dem Fruchtknoten vergrössert
7. Die Staubgefässröhre geöffnet.
8. Reifer Saame.
9* — — vergrössert.
10. — — — yon der innern längern llädV'
kröne entblösst.
II. 12. Wurzeldurchschnitte,