Compositae. Spr. Syngenesia, polygamia a?qualis. Lin.
ARCTIUM. Klette.
Gattungs-Character: Kelch dach ziegeiförmig, bauchig, mit linienförmigen*an der Spitze eingebogenen, hakenförmigen Schuppen besetzt; Frucht-boden ,spreuig; Saamenhrone borstig - spreuartig, zerbrechlich.
ARCTIUM LAPPA. L.
Gemeine, grosse Klette, Hopfenklette, Rossklette, Dockenkraut, KlettendisteL
Beschreibung: Wurzel zweijährig, spindelförmig, lang, von der Dicke einesFingers und darüber, aussen schwärzlich, innwendig weiss, schwammig.Stengel aufrecht, i—1\ Fuss hoch, vom Grunde an ästig, zottig, rauh.Blätter gestielt, abwechselnd, gross, herzförmig, etwas gezähnt, obenrauh, scharf, unten filzig. Bliithen gestielt, purpurröthlich, seltenweiss, in den Blattwinkeln und an der Spitze der Zweige büschelförmigstehend; Blümchen zylindrisch, fünf spallig ; Griffel fadenförmig, län-ger als die Blumenkrone; Narbe zweispaltig, zurückgebogen. Kelchglatt. Saame pyramidenförmig, mit 2 entgegenstehenden, stumpfe 71Ecken, aussen höckerig.
Wächst in ganz Deutschland an Wegen, Zäunen und Schutthaufen.
Blühet im July und August/ DieSaamen reifen im September und OctobeV*
Officinell: Die Wurzel, sonst auch Kraut undSaamen, Radix, II erb a, Sc*mina Bardance s. Lappce majoris.
GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. IV er Theil pag. 3o6.
a) Wurzel sammt den J Furzelblättern.
b) Blühender Zweig.
Zergliederungen: 1. Eine durchschnittene Blume.
1. Einzelnes Blümchen.
3. Dasselbe vergrössert,
4. — — und geöffnet.
5. Die Staub gejasse.
6. Der Griffel und Fruchtknoten.
7. Kelchshuppe vergrössert.
8. Der Fruchtboden im Durchschnitt.
g. Reifer Saame vergrössert.
io. Durchschnitt der Wurzel.