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Deutschlands wildwachsende Arzney-Pflanzen und deren gewöhnlichste Verwechslungen : mit Linnés Bild
Entstehung
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Compositse. Spr.

Syngenesia Polygamia aequalis. Lin.

CICHORIUM. Wegwarte.

Gattungs-Character: Blumenboclen fast spreuartig, Saamenhrone fünf zähnig>Kelcli doppelt, Blümchen zungenförmig.

CICHORIUM INTYBUS. L.

Cichorie, gemeine oder wilde Cichorie, Wegwarte, Sonnenwende, blauer

Sonnenwirbel.

Beschreibung: Wurzel gerade, spindelförmig, mit Fasern besetzt, Fingers-dieli, aussen gelbbraun, innen fleischig und weiss, milchend, mit ei-nem gelblichen Marli. Stengel aufrecht, steif ecJiig, rauh, 2 bis 4Fuss hoch. Aeste abwechselnd, gebogen. Wurzelblätter im Kreise,buchtig gezahnt, Stengelblätter lanzettjörmig. Blüthen sitzend, i Jlden Aest - und Blattwirdeln, gross, blau, selten rosenroth oder weiss-Kelchschuppen hachrig. Blümchen zungenförmig, abgestuzt, fünfzähnig. Griffel fadenförmig. Narben zurückgerollt. Saamen zusam-mengedrüch t, sch arfecJiig.

Wächst in ganz Deutschland an Wegen, auf AecTxern und Wiesenrandertbund ist perenirend.

Blühet vom Juny bis in September; Die Saamen reifen im October.

Officinell: die Wurzel und ehemals üueh das Kraut, die Blüthen und dieSaamen. Radix, Herba, Flores, Semen Cichorii.

Verwechselt soll die Wurzel schon mit derjenigen von Hyosciamus nigergeworden seyn.

GRAUMÜLLER.S Handbuch der ph. Bot. IV er Band pag. 3ox

a. Eine junge Pflanze.

b. Eine blühende Pflanze.

Zergliederungen: 1. Der Kelch.

2. Der äussere Kelch mit den Saamen»

3. ohne Saamen.

4. Ein einzelnes Blümchen vergrössert.

5. Staubjäden mit Staubbeuteln vergrössert.

6. Fruchtknoten mit Griffel und Narbe vergrössert.

<j. Queerdurchschnitt der Wurzel.

8. Längen